Auslandssemester: Lohnt es sich die Komfortzone zu verlassen?
Shownotes
Ein Auslandssemester klingt spannend, aber auch nach einer großen Herausforderung? Kosta war während seines Studiums gleich zweimal im Ausland. In dieser Folge erzählt er von seinen Erfahrungen, wie Bewerbung und Finanzierung funktionieren, gibt Tipps zum Kennenlernen neuer Leute und verrät, warum vieles vor Ort leichter ist, als man vorher denkt.
Wenn Ihr Fragen habt, schreibt uns einfach an zsb@uni-mainz.de.
Folgende Links geben Euch weitere Infos: [Infos zu Auslandsaufenthalten](https://www.studium.uni-mainz.de/mein-studium/auslandsaufenthalte/ DAAD - Studienangebot international Auslands-BAföG Masifunde Bildungsförderung Südafrika
Mehr Infos zum Thema Studienwahl und Studium findet Ihr unter studium.uni-mainz.de
Moderation: Franziska Hebart und Dr. Annabelle Schülein Zentrale Studienberatung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Ton und Schnitt: Christian Albrecht, Zentrum für audiovisuelle Produktion, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Musik: "Chill HipHop Fashion" von Irina Kakhiani (TuneLabs)
Transkript anzeigen
00:00:03: Annabel, warst du während deinem Studium im Ausland?
00:00:06: Leider nein.
00:00:07: Ehrlicherweise hab ich mich nicht getraut.
00:00:09: Im Nachhinein, ich find's super schade ... Wo ich das heute diesen Rückblick ... Ich denk dann so, warum hast du es nicht gemacht!
00:00:17: Na ja.
00:00:17: Wo wärste gerne hin?
00:00:18: Oh, keine Ahnung, eigentlich egal.
00:00:20: Also, ich kenne so viele Leute an unterschiedlichen Orten.
00:00:22: Es war immer nice.
00:00:24: Es ist einfach immer eine richtig coole Erfahrung.
00:00:27: Ja, ich bin auch nicht im Auslands gewesen und hab's ... Ich bereue das immer noch, weil ich jetzt manchmal Programme sehe.
00:00:33: Wo ich denke, wie cool wäre es gewesen?
00:00:35: Keine Ahnung!
00:00:36: Ich habe neulich aus Spaß geguckt, wo man hin könnte mit meinem Studienfach.
00:00:40: Also ich hab bei Erziehungswissenschaften studiert und hätte in Bologna studieren können zum Beispiel oder in Schottland.
00:00:48: schon geil auch ja.
00:00:49: also wo man dann irgendwie guckt und denkt Das sieht schon sehr cool aus und da wäre ich gerne gewesen.
00:00:55: Also lange Rede kurzer Sinn, es wäre sehr empfehlenswert während des Studiums ins Ausland zu gehen.
00:01:01: Wir müssen das jetzt wahrscheinlich Annabelle und ich mit Bildungsurlaub nachholen aber darum geht's auf jeden Fall heute.
00:01:06: wir wollen heute nämlich über das Studium im Ausland oder Auslandsaufenthalt während des studiums sprechen.
00:01:12: Annabell und ich sind Studienberaterinnen an der Uni Mainz Und wir wollen euch mit diesem Podcast bei eurer Studienwahl unterstützen.
00:01:19: Natürlich haben wir uns auch wieder jemand eingeladen, der dazu ganz viel erzählen kann, nämlich Costa.
00:01:23: Costa war zweimal im Ausland und weiß da einfach sehr viel drüber!
00:01:28: Herzlich willkommen lieber Costa!
00:01:30: Vielen Dank Hallo!
00:01:31: Schön dass du da bist!
00:01:32: Danke schön!
00:01:34: Costa.
00:01:34: wann kam denn bei dir zum ersten Mal der Gedanke ich möchte während meines Studiums gerne ins Ausland gehen?
00:01:40: Warum und überhaupt?
00:01:41: erzähl doch mal
00:01:42: Der Gedanke kam relativ früh schon.
00:01:44: Also ich hab hier an der JGU lernt studiert, Englisch und Philosophie Ethik Und im Englis Studium ist es vorgesehen dass man da so mindestens drei monatigen Aufenthalte in einem englischsprachigen Ausland und damit wirst du relativ früh konfrontiert.
00:01:56: also die ersten Veranstaltungen.
00:01:57: geht's dann darum ihr müsst ins Ausland gehen.
00:01:59: wie siehts aus?
00:02:00: wo sind eure Interessen, eure Schwerpunkte?
00:02:02: Da wird man dann schon relativ früh Konfrontiert und daher kam der Gedankel sehr früh und die Freude natürlich damit auch.
00:02:08: Es war ganz früh in meinem Gedächtnis schon, also meinen Gedanken
00:02:10: Ist eigentlich ganz cool, dass du dann so durch Studium gezwungen wurdest.
00:02:14: Ich glaub genau das hätte ich ja nicht gebraucht, weil es ist mein Fach auch von mir verlangt hätte.
00:02:18: Du musst das machen.
00:02:19: Wusstest du direkt in welcher Stadt oder welches Land du willst?
00:02:22: Wie war das denn?
00:02:23: Das war glaube ich der längste Prozess, den ich gemacht habe.
00:02:26: Es gibt ja mega viele Möglichkeiten.
00:02:28: also englischsprachiges Ausland heißt im ersten Moment ja wirklich alle Länder oder alle Nationen wo Englisch als Ansprache angesehen wird und halt irgendwie anerkanntes Und da fällt ja natürlich als erstes irgendwie im westlichen in der westlichen Region die Länder ein, Schottland mega cool England.
00:02:43: Aber auch Malta war damit drin.
00:02:45: es war irgendwie so konnte man das auf so einer interaktiven Map bei der Abteilung Internationales nachgucken welche Länder da angeboten werden.
00:02:51: Ich bin dann irgendwann auf den zum Schluss gekommen dass ich weit weg will nicht weil ich sie nicht mag aber weil ich einfach weg wollte.
00:02:58: und da bin ich auf Südafrika gekommen.
00:03:00: Da gab's nämlich keine Partneruniversität aber es gibt sowas wie Hochschulkooperationen Und darüber kann sich auch ganz cool bewerben.
00:03:07: und auch wenn jetzt meine Fächer da nicht in dieser Kooperationen mit drin waren, konnte man trotzdem sich darauf bewerben und das habe ich dann ganz schnell gemacht.
00:03:13: Dann wurde es ganz schnell Port Elizabeth und darauf habe ich mich dann beworben in Südafrika.
00:03:18: Aber wann war das?
00:03:19: Also wann genau in deinem Studium?
00:03:20: du hast ja zwei Auslandsaufenthalte.
00:03:21: Wann war jetzt dieser erste in Südafrika?
00:03:24: Der Erste war vom Juli mehr zu deinem Februar, zweiundzwanzig wieder hier.
00:03:31: Also
00:03:31: welches Semester?
00:03:32: Ich glaube das war in meinem fünften Hochschulsemester müsste es gewesen sein relativ gute Zeit würde ich auch sagen wenn zum Auslandssemester geht wenn man hier eine Empfehlung aussprechen darf finde ich auch so viertes oder fünftes Semester eher fünfte Semester für ein Bachelor superideal.
00:03:45: du bist schon in deinem Studium drinne du weißt was deine Interessen sind du weiß wo deine Schwerpunkte liegen und da kannst du auch ganz coole Kurse wählen im Ausland.
00:03:51: dass ist echt ein gutes also auch ein großes Potenzial.
00:03:53: ja
00:03:54: okay Krass.
00:03:55: Und vor allem auch ein krasses Ziel, dass du da gewählt hast.
00:03:58: Wie warten das kannst du uns mal mitnehmen?
00:04:00: Also du hast dann dieses Ziel gesehen und hast gesehen, cool ich könnte nach Südafrika gehen wir bist nur dann vorgegangen.
00:04:06: also weil man sieht das dann vielleicht.
00:04:08: also ich stelle mir jetzt gerade vor du siehst es auf dieser interaktiven Karte die Uni Mainz haben vielleicht andere Unis auch haben so eine interaktive Karte kann man halt quasi sehen wo kann man überall hin.
00:04:16: und jetzt siehst du das so wie ich das mit Schottlern und mit Bologna gesehen habe was ist denn?
00:04:21: was war dein nächster Schritt was machst du hast du dann gemacht?
00:04:23: dann glaub ich erst mal nur, da ist jetzt so ne Uni.
00:04:26: Also das war auf jeden Fall auch wieder ein super großes Prozedere, wovor man aber eigentlich gar keine Angst haben muss.
00:04:32: also wenn man das zum ersten Mal sieht diese riesige Map mit einen Ländern die es geben könnte oder wirklich gibt, müssen wir uns erstmal schlagen.
00:04:38: und ich glaube daher kommt halt eben wie du gerade gesagt hattest vor allem mit dieser Überforderung und der Angst weil man nicht so genau weiß wo gehe ich jetzt hin?
00:04:45: was mache ich jetzt?
00:04:46: Und da habe ich mich einfach informiert, weil da ist doch immer verwiesen wer dafür zuständig in der Abteilung international ist, hab ich da eine ganz formlose Mail hingeschrieben.
00:04:54: Ich so, hai, ich habe Bock!
00:04:57: Wie sieht's aus?
00:04:58: Also natürlich hab' ich das vom Meller geschrieben, also immer noch im universitären Kontext.
00:05:01: Aber ich hab beschrieben hey, ich hab richtig Lust drauf und würde da voll gerne hingehen.
00:05:04: Ich hab von dem Land bis zu den Wissen aber wird mich noch weiter berieseln lassen wenn sie Zeit und Lust hätten.
00:05:11: Und jetzt auch schnell jemand gemeldet sehr, sehr schnell sogar am nächsten Tag schon kam ne Mail hat gemeint Mit Herz schicken wir dich dahin, da ist eine Hochschulkorporation.
00:05:17: Die ein bisschen eingeschlafen ist aufgrund von Corona und sehr gerne kannst du dahin
00:05:21: gehen.".
00:05:21: Und dann ging das so in die Gänge.
00:05:23: Ich wurde an die Hand genommen ein bisschen, musste auch viel alleine machen aber ich wurde sehr gut unterstützt.
00:05:28: Das hat diesen Druck und diese Angst weggenommen.
00:05:30: Cool!
00:05:31: Also man kann sich da tatsächlich beraten lassen?
00:05:34: Vollgas also richtig viel und auch mega viele Informationen gibt es dann auf jeden Fall auch vor allem eben für die Unis, die halt so ne Hochschulkooperation oder ne Partner-Uni sind.
00:05:42: jetzt für Unis die nicht Abkommen drin sind, weiß ich jetzt nicht genau wie das Vorgehen ist.
00:05:48: Aber die JGU ist da sowieso sehr gut aufgestellt.
00:05:51: Die Uni hat weltweit super viele Partneruniversitäten und so.
00:05:55: Das ist schon echt ein cooles Angebot!
00:05:57: Kannst du sagen, wie dann die tatsächliche Bewerbung ablief?
00:06:00: Also jetzt nicht im Detail aber dass man sich ein bisschen was vorstellen kann...
00:06:03: Also du gehst dann erst mal ins International Office oder in die Abteilung internationales und die geben dir alle Papiere mit.
00:06:08: Das heißt, du bewirbst dich erstmal mit dem vorgefertigten Formular je nach der Uni und da gibt es doch so Sachen wie ein Lebenslauf.
00:06:13: Viele englischsprachige Länder wollen auch so einen Motivational Letter das heißt, da schreibst du rein warum du unbedingt in dieses Land gehen willst.
00:06:20: Voll die coole Idee finde ich auch weil dann reflektiert man während der Bewerbung schon Warum will ich überhaupt in einem Land?
00:06:25: Ich find' dass ist auch irgendwie cool erbitt man sich noch so bisschen seiner Privilegien bewusst auch so ein bisschen seiner Möglichkeiten, finde ich sehr wichtig.
00:06:31: Genau und dann reichst du das alles ein, da kommt noch eine Bewerbungsfoto mit rein, dann musst du noch ne Kopie von deinem Reisepass mitschicken.
00:06:38: Diese ganzen Sachen die passieren wenn man auch reisen geht, wenn man jetzt irgendwie nach Südafrika als Urlauber-Urlauberin fliegen würde.
00:06:44: Genau!
00:06:44: Und dann schickst du es einfach, die schicken das für dich ab?
00:06:47: Die geben das an die Universität... ...und dann Däumchen drehen bis die Zusage kommt und dann wartet man zwei Monate und dann geht's weiter.
00:06:54: Dann gehts halt um Kurswahl, um Wohnheimssuche Aber das sind Sachen, die dann eben im zweiten Schritt stattfinden.
00:07:00: Voll cool!
00:07:01: Vor allem auch dass es so eine intensive Unterstützung vorher gibt.
00:07:04: also das hätte ich jetzt auch nicht gedacht, da wirklich einfach da die Unterlagen liegen und die geben die einem und die schicken das auch noch für einen ab.
00:07:10: Also das ist sehr sehr cool finde ich und vor allem das ist auch nochmal wichtig, dass man halt wirklich an die Hand genommen wird.
00:07:17: Es ist eben nicht nur eine Beratung ach du könntest übrigens dahin gehen und du könntes übrigens dahingehen sondern wirklich so... Man wird Schritt für Schritt mitgenommen.
00:07:24: wenn so hört sich das an.
00:07:25: Ja, du hast ja gerade von diesem Motivationsschreiben geredet.
00:07:28: Also hast gesagt, du musstest auch erklären warum eigentlich dieses Land ... Warum denn dieses Land?
00:07:33: Was hat dich da so gereizt dran?
00:07:36: Gute Frage!
00:07:37: Da hab ich auf jeden Fall... Ein sehr langes Motivationsschreiben geschrieben, weil ich Südafrika als Sante superinteressant fand.
00:07:42: Die ganze Zeit schon!
00:07:43: Ich habe zum allererst mal Berührungspunkte mit Südaffrika in der Schule gehabt.
00:07:46: In der zwölften oder dreizehnten Klasse hat man ja dann im Englisch LK immer so ein Land worum es geht und da war's bei mir damals Südafrika.
00:07:53: Und die Geschichte von Südafreka ist eine mega interessante, vor allem auch eine superaktuelle also wenn man überlegt dass da politisch mega viel passiert ist bis zu den neunziger Jahren.
00:08:00: Also das war wirklich ein sehr interessantes dann mit einer sehr interessanten Demografie als auch Geschichte.
00:08:06: Und ich war einmal fasziniert von was komplett Anderem.
00:08:09: Ich fand's immer, ich bin schon immer sehr interessiert an neuen Facetten, an neuen Sachen die man kennenlernen kann und auch irgendwie auch für sich selbst aufnehmen kann.
00:08:16: Und ich bin dann irgendwie auf Südafrika gekommen über eine Freundin, die hat auch in Kapstadt damals studiert und ich hab dann geguckt, könnte man das auch hier mit kombinieren?
00:08:23: Und ja, Südafrika war dann halt eben ein Land, das sowohl kulturell als auch von der Demografie von den Menschen mich sehr gereizt hat.
00:08:29: Eine komplett andere Kultur halt auch eben ne ganz anderes Vorgehen oder ganz andere ... wie soll man sagen, ein ganz anderes Leben was man da wahrscheinlich auch führt und das hat mich glaube ich am meisten gereizt.
00:08:40: Unabhängig von Landschaft, unabhängige vom natürlich auch dem Essen... Ich liebe Essen.
00:08:44: zum andere Länder geht bin ich immer sehr weit voll wenn es um Essen geht.
00:08:48: aber vor allem halt eben diese kulturelle Aspekt aber halt die Menschen fand ich mega reizend und fand ich auch sehr cool.
00:08:54: Und warst du trotzdem irgendwie eigentlich aufgeregt davor?
00:08:57: Da gab es vielleicht auch mal so einen Moment, wo du dachtest ach du Scheiße, warum mach ich das
00:09:00: eigentlich.
00:09:02: Genau, das hab ich mir gedacht.
00:09:03: Nee, das habe ich mir jetzt nicht gedacht.
00:09:04: genau so.
00:09:05: aber man darf nicht vergessen dass das ja irgendwie man wird so aus seinem Lebensmittelpunkt gerissen.
00:09:10: Man entscheidet sich ja bewusst dazu zu sagen ey ich nehme jetzt ... mich als Person und meine ganzen Sachen.
00:09:16: Und situiere mich woanders hin, einen kompletten neuen
00:09:18: Kontext.".
00:09:19: Ich glaube das war jetzt eher ein bisschen mehr Respekt als Angst würde ich sagen.
00:09:22: Ich glaube man sollte dann dieses ganze Auslandsthema niemals mit Angst dran gehen.
00:09:26: So ein gewisses Maß an Angst ist immer ganz gut weil Angst treibt auch irgendwo einen voran und man denkt sich so wie bei der Klasonphase oh ich muss vielleicht doch noch die eine Folie wiederholen weil ich Angst hab dass diese Frage dran kommt.
00:09:36: Beim Auslandsemester ist glaube ich ein bisschen mehr Respekt, weil es was komplett Neues ist und man konfrontiert wird mit neuen Eindrücken.
00:09:43: überfordert habe ich mich jetzt nicht wirklich gefühlt vor allem weil halt eben das die Abteilung Internationales da immer hinterher war und ich auch einfach gut zurechtgekommen bin der ganzen Bürokratie.
00:09:52: Papierkram is eh mein Entgegner aber da ging's irgendwie genau wenn mal.
00:09:55: aber je näher man kam war das dann immer schon so bisschen aufregend von Freunden verabschiedet Als ich von den Eltern verabschiedet, das war schlimm.
00:10:05: Aber
00:10:05: man kam dann irgendwann an und hat sich mit den anderen Internationals so eine kleine Familie gebildet.
00:10:11: das wieder gut gemacht sozusagen.
00:10:13: Und wie war es dann, also du warst wahrscheinlich dann einen Semester weg?
00:10:16: Also waren es dann wirklich sechs Monate.
00:10:18: oder wie lange warst du in Südafrika?
00:10:20: Ich
00:10:21: war in Südafrika für Studium, das ging glaube ich ... Das sind auch so Winter- und Sommersemester sozusagen.
00:10:26: Die jeweiligen Semesters sind aufgeteilt in zwei Terms, also hat man sozusagen vier Terms.
00:10:31: Ich war im Wintersemester da, hab hier grad noch... Ich habe hier eine Klasur geschrieben.
00:10:40: Das muss man irgendwie anders klären, aber es geht trotzdem.
00:10:42: Ich hab's auch hinbekommen und genau das war dann von Juli, ich glaub Ende Juli einundzwanzig bis Anfang Dezember.
00:10:49: Und dann kam die Klausuren.
00:10:50: Dann hatte man sozusagen den ganzen Sommer weil da sind ja ... Also die Jahreszeiten sind ja andersrum.
00:10:56: in Südafrika hat dich den kompletten Sommer noch frei Eine Weile noch in Südafrika.
00:11:02: Ich bin ja noch zum Beispiel einmal nach Namibia gereist, hat sich angeboten.
00:11:07: also es gab dann auch sehr viele Sachen die man sehen wollte und es gab genug Leute die auch Bock hatten.
00:11:11: deswegen wurde dann aus Dezember ganz schnell bei mir glaube ich Februar oder ich weiß nicht mehr genau wie lange ich da geblieben bin aber best Entscheidung Solange man kann, auf jeden Fall da bleiben.
00:11:21: Sehr cool!
00:11:22: Und wie hast du das mit deiner... Ich weiß nicht, hattest du hier eine Wohnung?
00:11:25: Wie hast du es gemacht?
00:11:26: Einfach untervermietet.
00:11:27: Ein sehr
00:11:28: guter Tipp.
00:11:28: Das Interessante in Mainz ist halt... Also das ist ja auch kein geheimnis meines der Wohnungsmarktes immer so ein bisschen vor allem für Studierende.
00:11:33: Es ist ja manchmal sehr schnell.
00:11:35: Es sind ja Studierenden kommen und Studierend gehen.
00:11:37: Deswegen habe ich meine Wohnung super schnell untervermittelt bekommen.
00:11:40: Beziehungsweise glaube ich hab sogar meine Wohnung damals... Ich hatte die sogar glaube ich damals weggegeben.
00:11:44: Ich wollte sie unter vermieten aber dann gesagt wenn ich aus Südafrika wiederkomme mach ich so einen neuen Start und suche eine neue Wohnung.
00:11:51: Aber viele meiner Leute haben das untervermietet, es ging auch voll schnell.
00:11:54: Es ist auch ne gute Zeit.
00:11:55: die Auslandssemester liegen immer da wo auch hier ein Semester ist Und du hast ja mega viele Piet-Stielerinnen die herkommen Du hast mega viele Leute die einfach nur für Ne Forschung kommen und auch Leute für ein Auslandsse semester So wie wir ins Ausland gehen kommen ja auf viele nach Deutschland und die suchen auch Wohnungen.
00:12:08: Also du hast jetzt ja schon gesagt okay die Wohnung irgendwie ah nee es war gar nicht Untermieter sondern weggegeben.
00:12:13: Wie hast du denn deine Auslandsaufenthalte eigentlich finanziert?
00:12:16: Kannst du das erklären?
00:12:18: Vielleicht muss er im Flug gebucht werden und der ist ja sicher auch nicht günstig gewesen.
00:12:22: Genau, das ist die
00:12:23: Frage!
00:12:23: Und dann vor Ort ... Lebenshaltungskosten?
00:12:29: Ja, wie geht denn
00:12:30: das?!
00:12:31: Also das ist wirklich die meistgestellte Frage.
00:12:33: ich bin sowieso relativ aktiv wenn zum Beratungen geh ich ab und zu vor allem den Leuten die nach Südafrika gehen wollen.
00:12:38: Das ist die frage die jeder sich stellt.
00:12:40: Finanzen Wie finanziere ich mir einen Tausend Euroflug nach Südafrika hin und zurück oder nur den Hinflug, weil ich dann vielleicht noch nicht weiß, wenn ich zurückkomme.
00:12:47: Was ist damit der Wohnung?
00:12:48: Was es da mit dem Kosten wird, wenn's ums Leben geht, ums Essen was auch immer... Und ich hab das damals mit Auslandsbafög gemacht.
00:12:54: also da ist das Bafög-Amt hier in Mainz nicht das zuständige Amt sondern man muss sich in einem anderen Amt bewerben.
00:12:59: Das ist getrennt voneinander auslands bafög und inlands baffeg ganz wichtig.
00:13:03: und dann habe ich mich da ganz normal informiert hab da meine Dokumentin geschickt und habe dann diese Förderung bekommen die schadliche Förderungen.
00:13:09: Auslandsbaföck ist eine Option, die ist auch extrem gut.
00:13:13: Also ich muss sagen auslandsbauföck is sehr stark.
00:13:16: also man kriegt tausend Euro für die Flüge in der Einmalzahlung, die übernehmen alle Semestergebühren bis zu viertausend sechshundert Euro und man krieg da im Monat je nach Land wo man hingeht wenn es jetzt Südafrika wird Lebensunterhaltskosten ein bisschen geringer sind, kriegt man da glaub ich weiß gar nicht mehr wie viel Geld ich bekommen habe.
00:13:32: Aber knapp unter tausend Euro hab' ich da bekommen im Monat.
00:13:35: also es ist wirklich wenn man Zahlen sagen darf Man wird auf jeden Fall sehr gut finanziert was ich auch sehr begrüße.
00:13:41: Also da nochmal vielen da ganz barfückamt.
00:13:44: Das war eine sehr große Erleichterung.
00:13:46: aber das muss gar nicht nur barfuck sein weil es gibt ja auch genug Studierende die keinen barfack beziehen können.
00:13:50: oder von den ganzen Richtlinien Da gibt's voll viele Möglichkeiten Stipendien am Mass, also man kann zum Beispiel was DRD machen.
00:13:57: Man kann das Promo-Stipendium anfordern.
00:13:59: Ich weiß gar nicht ob jetzt sogar Erasmus plus klappt.
00:14:02: Das weiß ich glaube ich nicht Weil jetzt ja Erasmuss auch sehr krass expandiert in die außereuropäischen Gebiete.
00:14:07: Genau.
00:14:07: Also es gibt da schon viele Möglichkeiten Also finanzielle Förderung zu beanspruchen.
00:14:12: So weit, ich weiß es ist doch bei dem Auslandsbaföck auch so.
00:14:14: Das kann man beantragen auf ... Es kann sein, dass man das Inland-Baföc nicht bekommt und dann sollte man sich aber nicht abschrecken lassen weil's kann sein dass man trotzdem das Auslandsbarföc bekommt richtig?
00:14:23: Super wichtiger Punkt ganz genau also da sollen wir uns ja gar keinen Fall absprechen lassen die Hemmschwelle, die ist viel geringer beim Auslands-Barföc.
00:14:30: Man kriegt da sehr sehr viel Kulander das Geld oder die finanzielle Förderung.
00:14:34: Also richtig gut, was gerade erwähnt hast Weil das ist auch so ein punkt wo viele ja Angst haben Oh, ich krieg keine Landsparvölker.
00:14:40: Wie kriege ich denn jetzt Auslandsparvölker?
00:14:41: Und da muss man auf jeden Fall einfach reingehen.
00:14:44: Es ist wirklich ein Antrag den man schickt und dann entweder kriegt man dann NOPE oder alles klar.
00:14:48: wir helfen dir also
00:14:49: genau.
00:14:50: Ich glaube auch, dass ganz viele gar nicht denken, ich kann mir diesen Auslandsaufenthalt einfach gar nicht leisten oder meine Eltern können mich nicht so unterstützt.
00:14:57: Und dann versuchen die das auch gar nicht.
00:14:58: also dann kommen sie überhaupt gar nicht zu dem Punkt überlegen ob Sie ins Ausland können weil sie halt sagen hey ich kann doch jetzt in die nach Südafrika fliegen so ja oder da leben oder so.
00:15:08: und ich glaube deswegen ist es mit dem Auslandsbaföck auch so.
00:15:10: ein wichtiger punkt dass das so geht.
00:15:12: genau
00:15:13: ich finde vor allem auch ich habe letztens auch mit freund darüber geredet die jetzt auch gerade.
00:15:17: Ich war damals einer der ersten aus meiner Freundesgruppe, der ins Ausland gegangen ist.
00:15:21: Mein fünften Semester und da haben wir so ein bisschen darüber philosophiert was denn die Gründe sind warum man nicht ins Auslands geht.
00:15:28: Also wenn du glaube ich auf drei Hauptpunkte gekommen bist das ist auf jeden Fall einmal diese... also eine der Hauptgründer wirklich dieses Finanzielle.
00:15:34: Diese Angst davor nicht zu wissen wie man sich das finanzieren könnte.
00:15:37: Das andere waren Punkte wie Motivationslosigkeit weil das gibt es ja auch.
00:15:41: viele Leute sagen Aber dann gibt es trotzdem so diese Momente, wo die sagen, ist da die Motivation gerade da.
00:15:47: Und deswegen und der andere Punkt war eben Angst allgemein dieser Zustand von Angst und Frustration und Ungewissheit.
00:15:53: aber dieses Finanzielle war eine der Hauptpunkte den wir immer angebracht haben.
00:15:56: also bei mir war das genauso.
00:15:57: ich finanziere ein Studium auch durch Neben Jobs und meinem Barfück.
00:16:01: Und deswegen war das schon immer so, ich muss mal gucken wo man das Geld jetzt herbekommt.
00:16:06: Aber es gibt wie gesagt mega viele Möglichkeiten.
00:16:07: also da kann ich die Angst jeden Zuhörer jeder Zuhöhrerin nehmen auf jeden Fall.
00:16:12: Da gibt's echt viele Möglichkeiten.
00:16:13: Cool, ich fasse das auch noch mal so ganz grob zusammen.
00:16:16: Es gibt nämlich mehrere Förderprogramme und wir werden die auf jeden Fall in die Show Notes verlinken oder überhaupt Infos dazu verlinken.
00:16:22: also neben dem Auslandsbaföck hattest du ja schon erwähnt dass es über den DAAD des ist der deutsche akademische Austauschdienst Ganz viele Stipendien gibt.
00:16:32: Also das heißt da kann man mal nach dem stipendium gucken für einen Auslandsaufenthalt Promos ist zum Beispiel ein Stipedium was es da gibt.
00:16:39: also da wären wir etwas verlinken.
00:16:41: dann ist Erasmus plus ganz groß vor allem fürs europäische Ausland.
00:16:45: Aber du hast ja gerade schon gesagt, die expandieren jetzt und das geht dann auch ins außereuropäische aus Land wo also wirklich im Endeffekt von der EU auch gefördert Kosten übernommen werden.
00:16:56: Dann gibt es sehr häufig bei den Partneruniversitäten von Unis, also da könnt ihr dann auch mal gucken welcher Partner-Universität hat eure Uni so abkommen dass man zum Beispiel die Studiengebühren nicht bezahlen muss weil es gibt ja Länder USA zum Beispiel wo es ganz ganz hohe Studiengebüren gibt und denn gibt's so Abkommen das man die zum Beispiel nicht zahlen muss.
00:17:13: Also einfach auf jeden Fall und ich glaube das ist jetzt schon klar geworden beraten lassen von den Stellen die dafür zuständig sind und das sind meistens entweder die heißen entweder Auslandsbüros oder International Office, oder Abteilung internationales wie auch immer.
00:17:27: Also ich glaube wenn ihr eure Uni googelt an die ihr wollt oder an der ihr seid und dann aushandsaufenthaltet findet ihr auch die passenden Ansprechpersonen die euch dazu beraten.
00:17:38: Dann gehen wir noch mal tiefer rein in das tatsächlichere Auslands-Austen-Schall-Semester.
00:17:44: Wie war denn dein erster Tag?
00:17:46: Ich hab das ja nicht gemacht, ne?
00:17:47: Das heißt ich hatte die Erfahrung und unsere Zuhörenden eben auch nicht.
00:17:51: Die meisten, die die Folge hören werden... wie war das als du da ankamst?
00:17:54: Der erste Tag?
00:17:55: was ist es denn dann passiert?
00:17:56: Wie ging ... wenn darfst du dich daran erzählen bitte?
00:18:00: Also der erste Tag war sehr erstaunlicherweise gar nicht so Anstrengend, wie ich dachte.
00:18:05: Ich bin angekommen und wir wurden direkt von einem Shuttle Service vom Wohnheim abgeholt, vom Flughafen was auch sehr gut war weil in Südafrika gelandet hast du erst mal ja gar keinen Plan wo du bist.
00:18:15: also du musst ja irgendwie.
00:18:16: dann hoffst du so ein bisschen auf Unterstützung.
00:18:18: da wurden wir abgeholt.
00:18:19: uns sind dann ins Wohnheim reingekommen.
00:18:21: unser Wohnheim war direkt am Strand gelegen eine halbe Minute gebraucht um zum Strand zu laufen.
00:18:27: Sehr, sehr kaltes Wasser!
00:18:29: Wir sind trotzdem immer mal reingegangen.
00:18:30: Ich hätte so ne Komplitone kennengelernt.
00:18:32: wir haben dann immer daily Swims gemacht.
00:18:34: das war sehr gut.
00:18:35: am ersten Tag haben wir noch keinen gemacht.
00:18:36: am ersten tag was er so ins wohnheim rein kommen und da hat man immer so eine Kiste bekommen mit Kissen und Decken, also da musste man dann erstmal schon mal sein Zimmer irgendwie beziehen.
00:18:46: Obwohl ich glaube dass man Decken- und Kissen selbst kaufen muss.
00:18:48: aber so ein Bettlaken gab es
00:18:50: nicht mehr.
00:18:50: Und da waren aber direkt andere Leute schon dabei?
00:18:53: Genau, das sind viele Studierende angekommen.
00:18:55: Es war ganz lustig weil man am Flughafen dann schon so bisschen raus skouten konnte, wer ist hier gerade international?
00:19:01: Wer ist hier grad genauso verloren wie ich?
00:19:03: und das war irgendwie ganz lustig.
00:19:05: Da hat man auch schon angefangen am Flughafen zu quatschen und es so, ah wo kommst du her?
00:19:07: oder ... aus anderen
00:19:08: Ländern genau.
00:19:09: Aus anderen
00:19:09: Ländern, genau.
00:19:10: Es gab eine Woche, wo dann irgendwie alle angekommen sind.
00:19:13: Das ist meistens im Auslandssemester.
00:19:14: So gibt immer eine Woche Wohle ankommen.
00:19:16: die darauffallende Woche ist dann die Orientation Week.
00:19:19: Und diese Woche davor dabei nicht angekommen wollte mir auch nicht nehmen lassen weil ich mir dachte dass das auch ganz cool, man kann sich an's super so... Den Supermarkt des Vertrauens finden.
00:19:27: Ganz wichtig!
00:19:27: Ganz
00:19:28: wichtig, Ohro und Lebensmittel.
00:19:30: So was... Und auch müssen die Gegend schon erkunden und sowas letztlich ja natürlich mit mehreren Leuten noch besser machen.
00:19:36: Genau dann kamen wir alle im Wohnheim an, alle waren aufgeregt, alle erst mal ins Zimmer und ich war irgendwie voll motiviert.
00:19:41: nach diesem super langen Flug war ich so ne, nee, ich will direkt mit Leuten reden und habe irgendwie Lust mich zu connecten.
00:19:47: Wir hatten in unserem Wohnheim so eine riesige Dachtterrasse.
00:19:50: man konnte das Meer sehen Richtig weit ins Meer hinaus.
00:19:53: War wirklich ein sehr, sehr premium Wohnheim.
00:19:56: Tolles Wohnheim auf jeden Fall!
00:19:57: Und genau, da hab ich meine Mitbewohnerinnen und Mitbewohner kennengelernt.
00:20:00: Ich habe in der Zehner-WG gewohnt... ...ich dachte mir so wenn ich mir einen Auslandssemester gebe dann noch richtig und gehen so eine Zehners WG.
00:20:07: Ja, genau.
00:20:08: Dann fahren wir oben auf dieser Dachtterrasse alle Internationals und haben angefangen miteinander zu reden.. ..und es hat sich angefühlt als ob wir uns seit Jahren kennen irgendwie.
00:20:15: Wir haben direkt irgendwie Sachen geteilt.
00:20:18: Was ich besonders schön fand waren zwei Mädels da, die waren aus Schweden und die waren sehr traurig.
00:20:24: Sie hatten ein sehr großes Heimweh schon.
00:20:26: Und irgendwann haben wir sie voll gut aufgebaut bekommen und haben dann den voll gut zugeredet.
00:20:31: Das war wirklich der Beginn von dieser kleinen Familie, diese provisorische Familie, die letztlich zu jahrelangen Freundschaften wird.
00:20:38: Ich hab bis heute noch Kontakt zu super vielen Leuten aus Südafrika und pflege die auch gerne.
00:20:42: Das ist echt schön!
00:20:43: Ja das hat vom ersten Tag aus, also das war wirklich so der erste Tag Und dann wurden die ersten paar Bierchen aufgemacht, ein Gläschen Wein eingeschenkt und dann hat den Abend ausgeklungen.
00:20:51: Es war sehr schön!
00:20:52: Das war sehr besonders auf jeden Fall.
00:20:54: Man kam gut an...
00:20:56: Das hört sich sehr gut an.
00:20:58: Du hast direkt so einen Punkt abgedeckt, Menschen kennenlernen.
00:21:00: Das ist ja auch was, wo viele Leute Respekt vorhaben?
00:21:02: Was wir so kennen aus unseren Beratungsgesprächen auch ... Dass man denkt, wie soll ich da Leute kennenlern
00:21:08: etc.?
00:21:08: Ich find, so wie du es gerade beschrieben hast, dass mir noch mal klar geworden wird, wie automatisch das passiert.
00:21:14: Weil andere Leute kommen ja auch und die wollen auch jemandem kennenlären.
00:21:18: Wenn man dann vielleicht noch in Bohnheim geht wie du, sind sie nicht da auch.
00:21:21: Es geht ja irgendwie von alleine oder?
00:21:23: Komplett
00:21:23: von alleine!
00:21:24: Ich kam da rein und ich bin eine sehr extrovertierte Person.
00:21:28: Ich spreche immer Leute an, aber ich wurde angesprochen.
00:21:30: Es fand ich mega interessant das Leute auf mich zukamen.
00:21:33: Das war irgendwie besonders!
00:21:34: Jeder hatte Lust, Leute kennenzulernen.
00:21:36: Und ich fand es auch voll schön einfach.
00:21:38: Es war so ein richtig schönes Gefühl zu wissen dass gerade alle Lust haben untereinander zu connecten.
00:21:43: Und das geht wirklich von alleine.
00:21:45: Das ist auch ne Angst die man hat weil man auch etwas ruhiger ist wenn man dieses Studium mit der Intention angeht neue Leute kennenlernen, das viel mir vielleicht in meiner Heimatuniversität ein bisschen schwerer.
00:21:56: Ja es läuft wirklich von alleine weil wir sitzen ja im gleichen Boot also alle sitzen ja da und sind so okay.
00:22:01: wir kennen hier gerade niemanden.
00:22:03: also außer so ein paar Universitäten die sieben leute geschickt haben aus ihrer universität weil jetzt gibt auch paar Abkommende schicken die wirklich viele Studierende.
00:22:12: aber nee es läuft echt von alleine und dass ist irgendwie ganz cool zu beobachten, wie dann so die ersten Kriptchen sich bilden.
00:22:17: Aber das letztlich immer eine große Gruppe bleibt nämlich und ... Die Internationals halt ne?
00:22:22: Man sieht uns auch immer auf dem Campus man wusste immer diese Internationales bla bla bla und so.
00:22:25: Das war mal sehr lustig auf jeden Fall.
00:22:27: Ja doch das ging auf jeden fall wie du gesagt hast sehr automatisch.
00:22:30: Ah schön!
00:22:32: Jetzt hat ja irgendwann das Studium begonnen oder der Studienalltag Und wenn ich jetzt überlege hier Selbst für die, die hier Abi gemacht haben erstes Semester bis man mal checkt wie das alles abläuft und bis man weiß wie das keine Ahnung wie man seine Kurse bucht.
00:22:48: Und so da haben schon viele unserer Erstis wirklich richtig mit zu tun was diese Bürokratie angeht.
00:22:54: und wie wähle ich jetzt welchen Kurs?
00:22:56: Wie kann ich mein Account freischalten?
00:22:58: Und jetzt stelle ich mir das, die nicht im Ausland war.
00:23:01: Im Ausland irgendwie schwierig vor, weil ich dann denk ... Okay krass!
00:23:05: Erst mal weiß ich gar nicht wie es an der Uni funktioniert.
00:23:08: Dann hab ich vielleicht auch noch zumindest eine ganz kleine Sprachbarriere.
00:23:11: oder siehst du?
00:23:12: Ich bin schon supergut im Englischen aber halt vielleicht nicht perfekt und versteh doch nicht alles.
00:23:17: Wie waren das für dich also diesen Unialtag zu starten und zu wissen, wann muss ich eigentlich ein welches Gebäude oder keine Ahnung was?
00:23:28: Sehr guter Punkt, ja.
00:23:29: Es war alles in dieser Orientation Week, wo das alles ein bisschen abgearbeitet nach und nach... Also wir hatten sowieso schon wenn man sich bewirbt hat man direkt seine Student-ID und mit der kann man sich eigentlich überall anmelden.
00:23:39: also dass es auch alles digitalisiert.
00:23:41: da meldet man sich einfach an und dann kann man die ersten kleinen Fenster aufmachen gucken, Kurswahl was noch immer.
00:23:47: Die waren damals noch geschlossen und werden für den Internationals.
00:23:50: bei der Orientation week wurden sie dann aufgemacht Und da wurden wir einfach in so kleine Digital Rooms gepackt, also es war bei mir auch damals noch so der Endklang von Corona.
00:23:58: Deswegen war das damals doch am Anfang online die Orientation Week und dann wurden wir einfach mega gut wieder unterstützt.
00:24:05: Also es ist dann so ja wie kennt ihr das aus euren Unis?
00:24:07: Die haben uns gefragt wie das an unserer Uni abläuft Und an der JGU ist es ja manchmal schon ein bisschen überforderns.
00:24:13: Auf jeden Fall!
00:24:14: Das
00:24:14: darf man natürlich jetzt auch nicht vergessen, also ich bin die ... Boah mein erster Semester war auch geprägt von wo müssen wir hin und was habe ich jetzt gewählt?
00:24:21: Was für eine Überschneidung ist das?
00:24:23: Dass versuchen die da direkt so umgehen weil man da eh nur für einen Semester isst und die versuchen das einfach ein bisschen nicht abzuhaken aber jemand schnell einfach reinzubekommen.
00:24:31: Also ich bin auch in den Kurs reingekommen, der eigentlich schon maximale Kapazität hatte Aber dem gemeint Geh da rein, ist kein Problem.
00:24:37: Die sind sehr coolant und sonst geben die in Südafrika noch alles nicht ... Nicht alles digital, man kriegt noch so eine Papier-Map vom Campus auch irgendwie interessant.
00:24:47: Und dann kreuzen die für dich an, welchen Gebäuden man die Kurse hatte?
00:24:50: Das war damals bei mir das Ding, es fand ich irgendwie sehr rustikal.
00:24:55: Fand ich's sehr interessant!
00:24:57: Genau und sonst also Kurs war lief dann ganz entspannt... Ich hab da halt vorher hier mit der Uni schon geredet bezüglich Kursanerkennung.
00:25:03: Ja das ist
00:25:03: schlau,
00:25:04: ne?
00:25:05: Auf jeden Fall war vorher klären am besten irgendwie bei mir im Englisch, bin ja für das Fach Englische ins Ausland gegangen.
00:25:10: Für Ethik und Philosophie gab's auch ein paar Sachen.
00:25:12: aber bisschen eher auf Englisch fokussiert, habe ich dann mit dem zuständigen vom Studienbüro einfach geredet im Herrn Gell und er hat gemeint.
00:25:19: Machen Sie das?
00:25:19: Machen sie das?
00:25:20: Und dann kriegen wir das auch irgendwie hin!
00:25:22: Auch die Studienbüros in Deutschland sind sehr coolant wenn es um die Anerkennung geht.
00:25:26: also solange du da ansatzweise eine angemessene CP-Anzahl hast im Ausland, die equivalent zu einer deutschen CP-Aanzahl ist, da kriegst du das auch anerkannt.
00:25:36: Die Unis wollen ja auch interkulturellen Austausch, die wollen vor allem auch inter kulturelle Bildung Und da zielt halt auch rein, an ausländischen Universitäten sein Horizont zu erweitern.
00:25:46: Ja und dann sind die auch mega coolant genau!
00:25:48: Und das konntest du im Vorfeld klären.
00:25:49: Du kannst, bevor du überhaupt hin bist, schon klären ob es sehr cool ist mit der Anerkennung.
00:25:54: Da
00:25:54: gibt's so Module Browsers da kann man gucken was für Module angeboten werden.
00:25:58: Das war jetzt zumindest bei Südafrika der Fall.
00:26:00: aber ich war ja noch mal im Ausland und da war genau das gleiche Prozedere.
00:26:03: also da lief das genauso.
00:26:04: man kann im Internet schon nachgucken was für module voraussichtlich angeboten werden und dann gehst du zu deinem Studienbüro sagst hey die vier Kurse würde ich belegen wie siehts aus?
00:26:12: Was können Sie mir bieten?
00:26:13: Können wir alles anerkennen.
00:26:15: Alles klar, gehen wir los!
00:26:16: Also das geht echt wirklich mega.
00:26:18: Mit der Anerkennung war gar kein Problem.
00:26:21: Das war wirklich mega entspannt.
00:26:22: Also es hat danach dann auch alles easy
00:26:23: gesagt.
00:26:24: Genau man wartet dann auf das Original Transcript.
00:26:26: was rüber geschickt wird dauert halt zu drei bis vier Wochen manchmal auch ein bisschen länger, gehst damit ins Studienbüro und dann läuft das alles.
00:26:32: ich glaube am nächsten Tag war bei mir bei Jugustina alles eingetragen.
00:26:35: Krass Aber das Studienbюro Englisch ist noch sehr gut.
00:26:37: Shoutouts an das Schlimm-Burroenglische.
00:26:41: Jetzt hast du ja eben gesagt, du hast hauptsächlich Inhalte für Englisch gemacht.
00:26:45: Ich weiß, manche Leute haben dann so das Bedenken im Kopf ... Ah, da fühle ich doch Studienzeit durch mein Auslandssemester, weil dann kriege ich vielleicht nicht alles an und kann nicht so schnell studieren.
00:26:56: Was würdest du denn zu jemandem sagen?
00:27:01: Hm.
00:27:01: Ja, brechig der Gedanke!
00:27:02: Ähm, ich finde aber dass würde so bisschen... das Potenzial, was dem Menschen in der liegt.
00:27:08: Ein bisschen runterbrechen!
00:27:10: Weil ich meine ein Auslandssemester ist ja nicht nur... Nicht nur das Studium.
00:27:13: also natürlich ist das Studiums der Hauptpunkt warum man ins Ausland geht aber eine Auslands Semester ist viel mehr.
00:27:19: Das ist ja eine Auslandserfahrung wenn man das schon so sagen will.
00:27:22: Das Studium ist ein berechtigter Teil und auch ein wichtiger Teil des Auslands semesters.
00:27:26: Aber wie ich vorhin gesagt hatte mein Studium ging ja von Juli bis Dezember Und ich war bis Februar noch da.
00:27:31: und während dem Semester Es sind so viele Sachen passiert und so viele Erlebnisse haben wir da gemacht mit den ganzen Freundinnen und Freunden, die wir da kennengelernt haben.
00:27:37: Ähm... Man verliert eventuell sei es jetzt ein Semester was man da verlieren sollte nicht mal.
00:27:43: das muss man unbedingt verlieren weil wenn man seine Kurse gut will und die Anerkennung gut wählt dann geht das auch.
00:27:48: Ehrlich gesagt glaube ich schon dass man einen Semestern länger studieren muss wenn man in Regelschönheit studieren will einfach weil Auslandssemester man nie alles also man bekommt meistens alles anerkannt aber ist schwer das auf das gleiche Niveau zu bringen wie ein komplettes Semester an der JGU.
00:28:02: Das muss man schon sagen, also es ist schon nun mal so dass dann ein Semester oder ein Studium vielleicht einen Semester zwei Semester länger geht war bei mir genauso der Fall würde ich's genau so wieder machen hundertprozentig denn im Endeffekt sind wir studieren Wir gehen in ein System rein in das System Universitätssystem studieren und da sind wir sowieso drinnen.
00:28:23: Und ich glaube dieses eins zwei Semestern wenn man später am Allweils-Altag arbeitet gar nicht mehr.
00:28:30: und deswegen ist es ein berechtigter Einwand, dass man sagt ich verliere irgendwie Zeit oder muss jetzt zwei Semester länger studieren.
00:28:36: Aber eigentlich ist ja unberechtigt genau wegen den Punkten die du gerade genannt hast.
00:28:39: Es interessiert später also auf dem Arbeitsmarkt?
00:28:41: Ist das eher positiv?
00:28:43: Klar im Arbeitsmarkt ist das super!
00:28:44: Also in Lärm vor allem wenn man Englisch-Lehrer ist oder Englische Lehrkraft Das ist ja immer cool zu sehen, dass dann die lehrende Person im Englischsprachigen Ausland war.
00:28:54: Das ist ein richtig großer Vorteil.
00:28:56: und auch in anderen Bereichen nehmen wir mal den Bildungssektor raus.
00:28:59: Im Marketing, ich könnte jetzt viele Sachen aufzählen so viele Bereiche das finden sie super im Ausland gearbeitet.
00:29:06: einen Freund von mir, den ich da kennengelernt habe bis zum heutigen Tag ein richtig guter Freund von Mir der hat Marketing gemacht und die ganze Unternehmen die sagen das es eine super Erweiterung fürs Team weil du warst in Südafrika in einem afrikanischen Land was so andere Strukturen hat auch und eine ganz andere Managementstruktur.
00:29:22: Und irgendwie, das finden die mega gut!
00:29:23: Also es ist auf jeden Fall was ich damit meinte berechtigter Einwand ist.
00:29:28: Es ist so ein Gedanke den man hat wenn man vor allem noch ein bisschen vielleicht Druck hatte um sich zu selbst druck macht.
00:29:33: Den druck muss man sich glaube ich nehmen lassen.
00:29:35: also viele meiner freunde haben sich auch nicht getraut ausanzugehen genau deswegen weil die Eltern gesagt haben Du verlierst einen Semester oder weil Freunde oder Freundinnen gesagt haben Ey warum machst du das denn?
00:29:45: macht dein studium fertig?
00:29:46: Dazu sagen wir, nein.
00:29:49: Auf jeden Fall.
00:29:49: Ja, wann soll man es sonst machen?
00:29:51: Die Chance ist schon weg dafür oder vor allem die Chance, dass es halt auch so gefördert wird, dass das organisiert wird für einen oder dass man viel abgenommen bekommt.
00:30:03: Wir haben ja jetzt beim Intro ein bisschen drüber gesprochen an der Welt und ich klar können wir versuchen noch einen Bildungsurlaub zu organisieren.
00:30:09: aber da muss sich die Anreise selber zahlen.
00:30:10: Ich muss über Nachtung selbst zahlen ... Das ist nicht der gleiche Vibe!
00:30:15: macht halt irgendwie ein Sprachkurs.
00:30:17: Klar, wird das auch geil!
00:30:18: Ich mach's auch Leute auf jeden Fall... Aber es ist einfach nicht derselbe Vibe als wenn du dann wirklich so wie du das jetzt gerade beschreibst.
00:30:25: Du bist in der Gruppe alle machen dasselbe.
00:30:27: Alle sind auch für eine längere Zeit mal weg von zu Hause und ich glaube, dass es auch ne ganz wichtige Erfahrung ist, mal rauszukommen aus der Komfortzone, aus der Bubble, in der man ist, diese Erfahrungen gemacht zu haben, wie das ist mal so ein paar Monate einfach rauszusehen und eben auch neue Eindrücke zu bekommen.
00:30:48: Und vielleicht mal vor Herausforderungen gestellt, die es halt so im Alltag hier nicht gibt?
00:30:53: Da hab ich übrigens direkt eine Frage zum Thema Realitätscheck oder so.
00:30:57: Gab's denn irgendeinen Lowlight?
00:30:59: also irgendwas wo du sagst ... Oder vielleicht kein Lowlight sondern irgendwas was dich überrascht hat oder wo du sagtest Boah, das war erst mal krass oder befremdlich.
00:31:08: Oder ich weiß nicht ... Vielleicht gab's auch eine Phase, wo du dachtest, ich will nur noch heim?
00:31:13: Ich weiß es nicht!
00:31:14: Kann ich mir schon vorstellen, dass es so was mal kurz gibt?
00:31:17: Dass man denkt, ähm... Damit komm' ich jetzt grad nicht klar.
00:31:21: Gab's sowas?
00:31:23: Ich glaube, bezüglich des Studiums gar nicht.
00:31:25: Ich fand der Studium da sehr cool.
00:31:28: Es ist ein guter Zeitpunkt auf Südafrika als Land einzugehen.
00:31:32: Das wollte ich irgendwann mal kurz ansprechen.
00:31:35: bleibt letztlich ein Land mit einer sehr krassen Geschichte.
00:31:38: Ein Land, das bis zum heutigen Tag durch strukturelle Unterdrückungen und Gewalt geprägt wird.
00:31:44: Das ist nicht umsonst eines der leider gefährlichsten Länder in der Welt.
00:31:48: Und das wusste ich auch vorher schon.
00:31:49: Es war jetzt nicht so, dass ich da mit einer rosa-roten Brille in den Flier gestiegen bin und mir dachte, ah, das wird alles super.
00:31:54: Ich bin mal bewusst, dass da Obdachlosigkeit, Armut ein sehr großes Thema sind.
00:31:59: oder halt ab eben Gewalt verbrechen.
00:32:02: Ähm ... und ich glaube, Ich würde das nicht als Lowlight bezeichnen, aber es war so ein kleiner ... wirklich wie du gesagt hast.
00:32:08: Deswegen mochte ich das Wort sehr gerne Realitätscheck.
00:32:11: Weil wir leben hier in einem westen geprägten Land in Deutschland was sehr autonom ist.
00:32:14: man kommt hier rein und ist direkt irgendwie umgeben von einem sicheren Umfeld.
00:32:19: Und dann zu sehen wie es in Südafrika abläuft Das war schon eine sehr ernüchternde Erfahrung.
00:32:25: Zu sehen wie die Leute dort leider immer noch leben müssen aufgrund dieser ... also apartheid hat geendet vor knapp Denkt vor knapp dreißig Jahren.
00:32:34: In unserer heutigen Weltgeschichte ist das ja ein Wimpernschlag und wenn man überlegt, dass bis wirklich vor knapp drei Jahren immer noch eine strukturelle Unterdrückung komplett Südafrika nicht nur geprägt sondern durchzogen hat, ist es natürlich dementsprechend auch für mich als Person sehr interessant gewesen aber in dem Sinne beängstigt zu sehen was für Überbleibsel oder was wir immer noch für struktuelle Begebenheiten da sind und überhaupt nicht abgebaut werden können.
00:33:02: Das war schon sehr krass, das würde ich auf jeden Fall wenn man es nennt wie Lowlight sehen oder als Realitätscheck und allgemein dass halt eben auch andere Standards sind natürlich in Südafrika.
00:33:12: also das war natürlich immer so.
00:33:14: wir hatten Momente wo wir kein sauberes Wasser hatten für über vier Tage oder fünf Tage.
00:33:19: Wir hatten Tage wo der Stromer zwei Tage lang nicht ging.
00:33:21: das sind so Sachen mit denen man dann Super schnell lernen zu leben.
00:33:26: Also es sind Sachen, die ein bisschen frustrieren aber man lernt damit super schnell umzugehen richtig schnell und irgendwie ist das auch... Das soll jetzt gar nicht romantisieren Aber irgendwie ist es auch dieser way of life in dem man dann so reingeht Und irgendwie ist da noch wieder Interessant und irgendwie so voll die Erfahrung, dass man das mal mitbekommt.
00:33:42: Wie dann die Leute dort unten leben?
00:33:43: Sehr wichtiger Einblick.
00:33:44: also es ist jetzt nicht so ,dass man da in irgendeiner Utopie erlebt sondern lebt er wirklich an der Lebensrealität von vielen Südafrikanerinnen und Südaffrikanern Und das war sehr ernüchternd aber auch sehr interessant.
00:33:58: Das soll ich damit sagen
00:33:59: Kannst du das in Worte fassen was das mit dir gemacht hat und deinem Blick auf die Welt?
00:34:03: Also weil das wird dich ja als Person irgendwie verändert haben Kannst du das irgendwie formulieren, inwieweit dein Blick geändert hat?
00:34:14: Ich glaube jedes Tausendsemester verändert eine Person.
00:34:16: Ich glaube jetzt nicht an dieses, ich war sechs Monate in Australien und bin ein neuer Mensch.
00:34:20: Das glaubt mich jetzt nicht!
00:34:22: Da reden wir auf jeden Fall
00:34:24: auch noch
00:34:25: drüber.
00:34:27: Aber was mir das vor allem gegeben hat, war... ...ich bin schon immer ein sehr großer Fan von interkulturellem Austausch.
00:34:33: Ich mag neue Kulturen kennenzulernen, sehr neue Bräuche kennenzulehnen.
00:34:36: Und einfach die Lebenswege von Leuten nachzuvollziehen.
00:34:41: Was mir das Außensemester gebracht hat ist kritischerer Blick auf die Gesellschaft.
00:34:47: Ein kritischer Blick auf meine eigenen Privilegien vor allem, also was haben wir für ein Privilegg?
00:34:52: Wir reden hier gerade über einen Auslandssemester über die Möglichkeit aus einer deutschen Hochschule und Universität in ein komplett fremdes Land zu reisen.
00:34:59: Das ist eine... Dickes Privileg, ein riesiges
00:35:03: Privilegg.
00:35:03: Es wird auch noch teilweise finanziert.
00:35:05: Komplett!
00:35:06: Also alles drum herum ist wirklich ein einziges Priviläge was man sich auf jeden Fall bewusst sein muss.
00:35:11: Was ich da auf jeden fall mitgenommen habe ist halt eben die Tatsache dass es in anderen Ländern ganz anders ist.
00:35:16: Man lebt und das ist doch gut so in seiner Bubble.
00:35:19: Das ist wichtig weil... Comfort Zone ist es irgendwie ein Ort, in dem man leben will und auch irgendwie gedeihen will als Person.
00:35:25: Und Auslandssemester sind glaube ich vor allem dazu da, vor allem mein Auslandsseemester hat mir sehr viel gebracht in der Hinsicht dass man soziale Umschände ganz anders wahrnimmt aber auch irgendwie Menschen.
00:35:34: also wenn man mit Menschen interagiert ganz anders mit Menschen redet und auch ganz anders umgeht weil man weiß ja nie was Leute durchgemacht haben oder mitmachen müssen oder mit gemacht haben.
00:35:44: Also das war ein großer Punkt dieser interkulturelle Austausch dieses sehr kritische Denken, dieses kritische Würdigen meiner Privilegien und vor allem auch einfach unabhängig davon dass ich auch sehr gut mein Englisch verbessern konnte.
00:35:55: Das wäre auch ein Grund.
00:35:57: Auch der Austausch mit anderen Nationalitäten und mit anderen Leuten das war auch super interessant.
00:36:00: also das sind so die Sachen die mich sehr geprägt haben in meinem Wissen, in meiner Erkenntnis oder im Denken und dafür bin ich sehr dankbar.
00:36:08: Ja ich finde auch jeder Auslandsaufenthalt eigentlich einem immer ein bisschen einmal zeigen kann hey wie Gut haben wir es zum Teil.
00:36:17: Du hast ja zum Beispiel das Thema Sicherheit angesprochen, dass mir auch schon andere erzählt haben, wo auch immer waren, wo es vielleicht nicht ganz so ein krasses Sicherheitsgefühl einfach gab oder das nicht so selbstverständlich ist wie sicher man einfach ... dass es irgendwie durch die Gegend gehen kann.
00:36:32: Dass das doch schon einem erst mal bewusst wird, dass es auch ein Privileg ist wie unser Bildungssystem läuft und so.
00:36:41: Es gibt aber immer Sachen, wenn man im Ausland ist, wo man merkt ... Das davon hätt ich auch gern mehr in meinem Land.
00:36:49: Also ... Wir hatten ja schon bei der Folge zu Italienisch das, aber mir geht's in Italien immer so, dass ich mir manchmal denke, dieser Way of Life hätte ich manchmal ein bisschen lieber auch in Deutschland.
00:36:58: Dieses Nein!
00:36:59: Ich bin jetzt am Strand, tut mir leid.
00:37:05: Der Geschäft ist leider zu.
00:37:08: Also das finde ich irgendwie, also nicht dass es immer so ist um Gottes Willen aber das ist manchmal so eine einfachene way of life die ich manchmal gerne hier hätte und das sind glaube auch Sachen die einem dann bewusst werden und vielleicht auch und das find ich auch einen ganz wichtigen Punkt eigene Vorurteile und Voreingenommenheiten bestimmten Ländern oder Kulturen gegenüber auch abbauen kann.
00:37:28: Also, dass man merkt, krass ich hatte doch ganz schön krasse Vorurteilungen.
00:37:33: Seien sie positiv oder negativ?
00:37:35: Wir reden ja gleich noch über dein anderes Land in der Soko-Farbe aus Australien.
00:37:39: Das ist mein Heimatland und es gibt auch positive Vorurteile im Bezug auf Australien, also alle denken immer ich bin irgendwie so ein Surfer Girl wenn ich erzähle dass ich Australierin bin, ich habe noch nie auf dem Surfbrett gestanden.
00:37:49: Also das sind so Vorurteilungen wo man einfach merkt okay das Land und dass ich reise diese paar Stereotype, die mir so in den Kopf kommen.
00:38:00: Das würde mich auch noch interessieren, wie das für dich in Südafrika oder auch dann in Australien war.
00:38:05: Hast du solche ... Ja ich sag jetzt mal vor eingenommenheiten entdeckt und gemerkt, ah okay da muss ich wohl mal was aufräumen?
00:38:11: Wie war
00:38:12: das?
00:38:12: Ich würd jetzt mal bei Südafrika bleiben weil das war wirklich der Moment wo es am stärksten zu sehen war mit den Vorurteilen.
00:38:19: Ich würds nicht sagen von mir dass ich ne verurteiltshafte Person bin aber man kommt ja immer mit so Präkonzepten rein.
00:38:26: Einstellungen rein.
00:38:27: Und da war zum Beispiel das Thema Sicherheit bei mir komplett präsent in meinem Kopf, als werde niemand den Gesichtsausdruck meiner Marm vergessen, als ich gesagt habe, ja, ich geh ins Auslandssemester, die so ah wohin?
00:38:36: Ich zu der Südafrika.
00:38:37: meine Mutter war gar nicht im News, sie fand das gar nicht geil, die war so wo gehst du hin?
00:38:42: Ich bin nur noch aus Südafreika und das macht auch was mit einer Person.
00:38:46: wenn dann irgendwie Leute um sich herum sagen bist du dir sicher und hier und da zum Glück hatte ich den sehr guten Zuspruch vom International Service Office also vom Abteilung unter der Zulassung gesagt haben Geh dahin, das ist ein wichtiges Thema.
00:38:58: Sicherheit ist da wirklich ein präsentes Thema.
00:39:00: aber macht ihr dein eigenes Bild?
00:39:01: Die wird's gut gehen und ich sitze immer noch hier.
00:39:03: Das ist alles wirklich in Ordnung und wenn man dann zum ersten Mal da war, dann merkt man auch dass wirklich alles in Ordnungen ist.
00:39:09: Ist es alles super easy und man kann damit seinen Airpods auf voller Lautstärke durch die Straßen laufen?
00:39:15: Nee!
00:39:15: Man kann nicht alleine rumlaufen.
00:39:16: Man muss ja immer mit der Gruppe zusammenlaufen.
00:39:19: Distanzen von drehundert Metern, wenn man vielleicht doch lieber mal ein Uber als jetzt irgendwie zu laufen vor allem abends.
00:39:25: Es ist nun mal ein unsicheres Land in der Hinsicht dass da immer noch Frustration herrscht und Menschen von Korruption geprägt sind und gesagt sehr unzufrieden sein mit dem land.
00:39:35: Das sind so Vorteile die mir direkt weggenommen wurden weil ich mich sehr sicher gefühlt habe solange man sich seiner umgebung bewusst ist ist man offen für die größten sachen.
00:39:44: wir sind dann trotzdem an strand gegangen.
00:39:45: wir haben unser lebensstil nicht angepasst an Angst oder Furcht.
00:39:50: Wir haben trotzdem weitergelebt, haben einfach nur respektiert was der neue Umstand ist.
00:39:54: das sind so Sachen.
00:39:56: mir war schon immer bewusst dass südafrikaner und südafreikaner superherzliche Menschen sind.
00:39:59: ich bin selbst griecher herkunft deswegen bin ich an dieses sehr herzlich und direkt kommen in mein haus ich koche für euch und für euch sehr gewöhnt und das waren südafrika vielleicht sogar um welten größer.
00:40:09: also die haben sich so gefreut uns da aufzunehmen.
00:40:11: die menschen waren super lieb haben unsere erwartung sogar noch überstiegen.
00:40:15: Also es war wirklich ganz, ganz toll und sehr willkommen!
00:40:18: Die hatten wirklich Lust auf uns und das fand ich sehr besonders.
00:40:20: Und abhängig von den Studierenden die Lust an unseren Geschichten hatten auch die Leute die wir da kennengelernt haben auf Reisen.
00:40:26: Deswegen Vorurteile hat jeder Mensch...die kann man nicht abschalten.
00:40:30: aber ich würde sagen und ich danke wem auch immer dass er hingegangen bin weil sie wurden ganz schnell beseitigt und irgendwie entkräftet und das war sehr wichtig für mich persönlich als Person.
00:40:39: Wir haben es ja gerade schon angesprochen, du warst noch ein zweites Mal im Ausland.
00:40:43: Es scheint dir sehr gut gefallen zu haben in dem Ausland zu sein und ... Du hast ja vorhin auch gesagt Bürokratie ist eigentlich nicht so deins aber es scheint dich jetzt nicht abgeschreckt zu haben, mehr Formulare auszufüllen.
00:40:53: also bist du noch ein Zweites Mal ins Ausland nämlich nach Australien.
00:40:56: Wo warst du denn da?
00:40:57: Und wie ist das da gelaufen?
00:40:59: War das wieder dasselbe?
00:41:00: Du hast auf diese interaktive Karte geguckt und hast gesehen, ach cool!
00:41:04: Ich kann ja noch weiter weg.
00:41:06: Du hast deine Australien ausgewählt oder wie war das?
00:41:09: Tatsächlich war es mit Australien ein ganz anderes Prozedere.
00:41:12: Wir entfernen uns von diesem, dass die Universität ein Land die Hand nimmt.
00:41:16: Ich hab das damals mit der Plattform Go Australia gemacht.
00:41:19: Es ist eine superbekannte und auch eine renommierte Website wo man sehr gut sich beraten lassen kann.
00:41:26: Mein erster Anlaufpunkt war wieder ... Die Abteilung Internationales habe ich gemeint so wie sieht's aus?
00:41:31: Ich hab Bock!
00:41:32: Ich will noch mal raus.
00:41:33: Ich will nochmal noch weiter weg.
00:41:35: Meine Mutter hat sich darüber gar nicht gefreut aber egal... Ich würde noch mal ein bisschen weiter.
00:41:40: Und leider gab es da nur eine Hochschulkorporation und die Universität hat natürlich so angesprochen, deswegen war ich so was gibt's denn für andere Möglichkeiten?
00:41:47: bieten sie dann trotzdem Beratungen an für Australien?
00:41:50: Da hat das die Abteilung Internationales komplett berechtigt gesagt tatsächlich nicht.
00:41:54: aber wir verweisen dich mal an Ghostralia!
00:41:59: Super, super organisiert.
00:42:01: Also du beantragst ein Beratungsgespräch und dann je nach der Stadt wo du hingehen willst.
00:42:05: ich habe mich damals für Sydney entschieden weil ich Sydney sehr feier und hab direkt eine Ansprechperson bekommen die mich komplett durchgeführt hat eigentlich genau wie in der Universität.
00:42:15: Ich habe da wieder alle Dokumente von denen bekommen.
00:42:17: alles was ich ausfüllen musste kamen von diesen Von dieser Organisation Und das war's Alles ausgefüllt und wieder abgeschickt.
00:42:24: Ich würde sogar sagen dass das mein zweites mal Auslandssemester war bisschen zu einfach schon ging.
00:42:31: Also die Bürokratie war wirklich gar nicht mehr das Problem, also man hat sich irgendwie daran gewöhnt dann hier ein Formular auszufüllen da ein Formulaus zu füllen.
00:42:39: Es war erstaunlich nicht einfach aber erstaundlich Gehaltvoll.
00:42:44: Es ging sehr schnell und man hat dann sehr schnell Informationen bekommen, die man einfach weitergehen musste.
00:42:48: Und das war bei Go Australia ein sehr großes Plus und deswegen große Empfehlung auch noch mal in Go Australia auf jeden Fall unbedingt.
00:42:55: also die machen auch America, sie machen auch amerikanische Hochschuluniversitäten genau und die Organisation hat sich eigentlich relativ ähnlich gestaltet.
00:43:03: Papiere, Papiere wie so'n Beantragen Flugbuchen Wieder
00:43:08: besprechen, welche Kurse wahrscheinlich.
00:43:09: Genau!
00:43:10: Kurse besprechen... Es war ein sehr ähnliches Prozedere tatsächlich.
00:43:13: Und
00:43:13: diesmal mit der Finanzierung wieder Auslandsbafög?
00:43:15: Das ist noch mal Danke aus Landsbafög.
00:43:18: Man hat mit Auslands-Bafög nämlich zwölf Monate Auslandsförderung und ich habe damals in Südafrika ja nur vier oder fünf, ich glaube fünf Monate aktiv aufgebraucht.
00:43:28: Ich hatte noch sieben Monate Auslandsbafök und konnte die dann überschreiben auf mein Studium in Australien.
00:43:34: Das heißt du führst jetzt in Australie Unter Auslandsbauföck siehmoise studieren, das heißt wie der tausend Euro Flug bekommen.
00:43:40: Also viertausend euro Geld für den Flug.
00:43:42: Die Semestergebühren wurden fast übernommen.
00:43:44: ich musste selbst was drauf zahlen weil die Semesterngebühren in Australien immens hoch
00:43:48: sind.
00:43:49: Ja genau, die sind nämlich sehr sehr hoch also extrem
00:43:51: hoch.
00:43:51: Ich muss da glaube ich aus eigener Tasche nochmal zwei K-Zahle, also zweitausend Euron.
00:43:56: Südafrika hat es glaube ich auch übernommen alles, damals.
00:44:00: Genau und dann monatliche Förderung.
00:44:02: Und jetzt sogar noch mehr Monatliche Föderung weil Australien ja ein sehr teures Land ist.
00:44:06: Das heißt es wird angepasst.
00:44:07: genau also das geht mit der Finanzierung auch immer nochmal sehr gut.
00:44:12: Man muss wissen, man fliegt sehr lange nach Australien und hat ein Todesjetlag.
00:44:15: Wie war's da mit dem Ankommen?
00:44:17: War das dann auch ähnlich wie in Südafrika?
00:44:18: Also irgendwie im Shuttle ... Keine Ahnung, oder wie ist es da gelaufen?
00:44:23: Ich hatte wieder eine Prüfung einen Tag vor meinem Abflug.
00:44:25: Ich weiß nicht warum die hier
00:44:26: unten ist Englisch.
00:44:27: Ich
00:44:27: mach das.
00:44:28: Weil ich drittes Mal noch mal gehen hätte.
00:44:29: Wäre gegangen, hätte ich es nochmal genauer so gemacht.
00:44:32: Nee, ich hab glaub' ich...ich bin angekommen und es waren ja, das sind glaube acht Stunden Unterschied, glaube ich.
00:44:38: Das sind acht Stunden, glaub ich.
00:44:39: Ja und dann bin ich hier um vierzehn Uhr fünfzig losgeflogen in Deutschland und kam dann da um einundzwanzig Uhr abends an.
00:44:46: Und das waren ja nicht sieben Stunden die man zurückgelegt hat sondern es sind wirklich zweiund zwanzig Stunden die mal durch verschiedene Zeitzonen geflogen ist.
00:44:54: Dann sitzt er erst einmal da in einem Wohnheim.
00:44:56: Ich bin ins Wohnheim wieder gegangen.
00:44:58: Die hatten damals auch wieder so einen Karton und da war alles mit drin also Dekten, Kissen... Da war alles ready!
00:45:02: Und dann lag ich in diesem Bett um zweiundzwanzu Uhr abends und war ready, weil am nächsten Tag hat die Orientation Week angefangen.
00:45:08: In Australien!
00:45:09: Am nächsten Tag!
00:45:10: Ich so auch jetzt gehe ich pennen, weil ich bin ja ehevoll müde.
00:45:12: Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen, hab mir auf Google Maps geguckt wie weit es bis zum Strand und bin da mit dem ersten Bus... meiner allererste Reise in Australien.
00:45:19: Da bin ich mit dem Bus einfach an den Strand gefahren.
00:45:22: Und dann war ich da ein bisschen morgens grauen, bin dann zurückgefahren, hab mich kurz abgeduscht.
00:45:26: weil ich ins Meer gesprungen bin bin ich auf die Orientation Week mit null Stunden Schlaf, aber mit extrem viel Aufregung und sehr viel Freude.
00:45:35: Das war der erste Tag da.
00:45:36: Da gab es gar nichts Leute kennengelernt, man ist direkt in sein Zimmer.
00:45:39: Es waren auch Zweiundzwanzuhrabend.
00:45:41: In Südafrika kam ich mittags an und in Australien war das dann eben abends.
00:45:46: Und für mich war das ja nicht abends sondern mittags!
00:45:48: Also es war ... Ja, sehr wild alles auf jeden Fall.
00:45:53: Du hast ja vorhin gesagt, das fand ich noch einen interessanten Punkt.
00:45:56: Die eine Uni, wo es eine Kooperation gegeben hätte mit der Uni Mainz hat dir nicht gefallen?
00:46:01: Ja bei diesem Prozedere, woran hast du das festgemacht?
00:46:04: also wie hast du überhaupt festgestellt okay soll Australien sein und es soll die Uni sein und die Stadt und wie auch immer... Wie kamst du denn da drauf?
00:46:12: Boah, während dass in Südafrika relativ einfach war weil's ne Hochschulkorporation war,
00:46:17: hat sich
00:46:17: das so ein bisschen ergeben in Südafrika.
00:46:19: Australien war tatsächlich irgendwie Mein Bauchgefühl, würd ich sagen.
00:46:24: Ich hab mich da beraten lassen.
00:46:24: Ich wollte auf jeden Fall nach Sydney ... Das war
00:46:28: schon mal klar?
00:46:28: Ja, ich wollte unbedingt nach Sydney, liebe Sydney.
00:46:32: Toll!
00:46:32: Tolle Stadt wirklich!
00:46:35: Genau und dann habe ich mich einfach dann beratenlassen und dann wurde gesagt was sind deine Schwerpunkte?
00:46:39: Ich so ja Studie-Lehramt bin so gut wie am Ende meine Studiums.
00:46:42: also ich hab dann tatsächlich... Da war die Anerkennung auch bei mir ein bisschen zweitrangig.
00:46:46: Hab das aus dem Semester durch, aufgrund der Erfahrung gemacht.
00:46:50: Also ich wollte noch mal weit weg und dafür sind Auslandssemester ja auch gut weil das cool ist.
00:46:54: man muss hier nicht unbedingt nur Kurse belegen die man auch unbedingt anerkennen lassen muss.
00:46:58: es wird natürlich immer vorteilhaft aber muss ja nicht machen.
00:47:02: Das ist auch noch ein wichtiger
00:47:04: Punkt eigentlich.
00:47:05: Voll!
00:47:05: Super der wichtige Punkt im Endeffekt Man zahlt ja dafür, dass man noch mal ins Ausland geht und dann ist er auch in der eigenen Verantwortung.
00:47:12: Genau!
00:47:12: Und dann war Sydney irgendwie vor dem Rennenabend, die gemeint, ah Lehramt okay, Pädagogik, Bildungswissenschaften gibt's jetzt... Leeramt in Australien ist nicht wie Lehramt in Deutschland.
00:47:20: deswegen war das ein bisschen schwer.
00:47:22: aber die haben gemeint hey es gibt so eine Uni University of Sydney cooles Angebot an literaturwissenschaftlichen Seminaren, cool Angebote an philosophischen Seminarn.
00:47:30: Da war ich halt drin, ne?
00:47:31: Es gab noch eine andere Universität.
00:47:32: Die UTS University of Sydney Technology Sydney.
00:47:36: da ging es halt eher so um Technologie.
00:47:37: Das war halt gar nicht meins.
00:47:39: Genau!
00:47:39: Da wurde's bei mir die University Of Sydney weils sehr zentral war.
00:47:42: es gab noch andere Universitäten.
00:47:43: Sydney ist ja riesig, sechs Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Ist wirklich verrückt.
00:47:48: Und dann gab's sehr viele Universitäten Und die Universityof Sydney sah ein bisschen aus wie Hogwarts.
00:47:52: da war ich so Ja, da geh mal rein, da gehe ich hin.
00:47:55: Genau das war dann Sydney.
00:47:57: Da war noch kurz im Rennen dass vielleicht mein anderes Außernsemester in Schottland machen will.
00:48:01: Aber das war dann irgendwie so, mein Gedanke war da hinter, dass ich nach Schottrand auch so hinreisen kann.
00:48:06: und ich sage es noch mal... Ich sag's jetzt nochmal, ich hab's überhaupt noch gar nicht gesagt man wird nie wieder in seinem Leben so billig reisen können wie im Studium weil man ja finanziert wird und das ist einer meiner größten Appell eigentlich an Studierende.
00:48:21: Es gibt so viele Möglichkeiten zu studieren im Ausland so viele Fördergelder, die man bekommen kann.
00:48:25: Das soll man sich nicht durch die Latten gehen lassen.
00:48:29: Deswegen war es bei mir als Südafrika weit weg, Australien super teures Land auch super weit weg aber eben durch die Finanzierung echt machbar und das hat's ja noch gezeigt auf jeden Fall.
00:48:41: Wie ist eigentlich der Studienalltag darüber?
00:48:43: Wir haben mich bisher noch gar nicht so gesprochen wie sich das unterscheidet.
00:48:46: Kannst gerne von Südafrika und Australien erzählen.
00:48:49: Ich hab den größten Unterschied sind ist der Campus.
00:48:53: Während wir hier in der JGU relativ überschaubaren Campus haben, war der Campus in Südafrika zum einen super weitläufig.
00:48:59: Der Campus ist auch neben einem Elefanten- und Zebrareservat... Nein!
00:49:03: Es gibt's doch nicht!
00:49:06: Das merkt man ja.
00:49:08: Man hat auch wirklich ab und zu mal so'n Terö gehört, weil wir reden da vorlesen, das war sehr interessant.
00:49:13: Ich war ja während Corona, wegen dem Endstream von Corona.
00:49:15: Deswegen war ich nicht oft auf dem Campus, weil viel online war.
00:49:18: Aber die Momente, wo ich aufm Campus war, war das ganz toll!
00:49:21: Da waren auch Affen-Syndrom gerannt aufm Campus.
00:49:24: also sehr exotisch und sehr anders.
00:49:28: Ich mag das Wort exotische nicht aber es tritt grad sehr gut.
00:49:30: Also exotisches Trittsgrad ist sehr gut, ich mag das vor zwei nicht.
00:49:33: Aber es war sehr, sehr anders.
00:49:34: Genau der Campus war sehr weitläufig, sehr grün... ...aber am Endeffekt war das trotzdem nur ein trauer Block in dem man dann studiert hat.
00:49:40: Das war so ein riesiger Blog.
00:49:41: Aber es war cool, der Campus war schön!
00:49:43: Allein wegen der Tiere würde ich ja jetzt schon gerne was studieren wollen.
00:49:47: Genau und Australien in Sydney... Ihr könnt's euch vorstellen, Australien ist ein sehr wohlhabendes Land.
00:49:52: deswegen sind die Universitäten sehr gut hergerichtet.
00:49:56: also die Bauten sind alle saniert.
00:49:58: Es sind alte Bautn, das sind von der Kolonialzeit damals diese riesigen englisch ähnenden Gebäude und Schlösser wenn man sagen will Genau.
00:50:07: Das war sehr interessant und der Campus war auch riesig, also es gab ein sehr großes Essensangebot sowohl in Südafrika als auch in Australien.
00:50:15: Richtig viele ... wie nennt man das denn?
00:50:18: So Restaurants einfach ganz kleine Huts wo man dann was essen konnte von Asiatisch zu Griechisch zu was noch immer.
00:50:24: Was man gerade braucht.
00:50:26: Und der Studi, also der Campus, war halt eben glaube ich das größte, was anders war als in Deutschland.
00:50:34: Die JGU ist ja auch eine relativ internationale Universität.
00:50:36: Man hört auch überall Englisch und das ist halt da genau der Fall!
00:50:39: Also du hast sehr viele Leute, sehr viel Internationals vor allem in Südafrika waren.
00:50:43: ich glaube wir waren zehn Prozent Internationales also schon sehr sehr vielen.
00:50:48: also aus den afrikanischen Ländern hat ja viele dann nach Südaffrika aus anderen afrikanschen ländern Genau und in Sydney war es genauso.
00:50:55: Sehr sehr viele, vor allem aus Asien kann einfach sehr viele weil das glaube ich so.
00:50:58: der nächste Punkt für die Leute waren die nicht in den asianischen Ländern studieren wollten
00:51:03: Die Kurse, die du belegt hast.
00:51:04: Also den Aufbau von Kursen ist das irgendwie anders als ...
00:51:09: Genau so im englischsprachigen Ausland.
00:51:11: Das ist alles nachempfunden nach England oder allgemein nach diesem Studienablauf.
00:51:17: Man hat da sehr viele Tutorials ergänzend zu den Vorlesungen.
00:51:22: Hat man hier auch in bestimmten Sachen?
00:51:24: Aber da ist noch mal ... mehr.
00:51:25: Also man hat eine riesige Vorlesung, wo ganz viele Leute drin sitzen und da hat man ganz kleine Tutorien aber diesen super familiär.
00:51:31: Da sitzen dann nur so zehn Leute zusammen nicht wie hier in der JGU.
00:51:34: ich hatte auch schon mal Tutorierungen oder saßen mir zu vierzig's drinnen.
00:51:36: Da geht es ein bisschen auf die Lerngehalt leider verloren und das war in Australien als auch in Südafrika ein bisschen anders.
00:51:41: Es sind immer so.
00:51:42: Kombipakete kann man sich so vorstellen.
00:51:43: es gibt eine Vorlesungs-, einen Seminar- und ein Tutorium.
00:51:46: Das gibts hier in den JGU.
00:51:47: ja auch In den Ausland war das sehr verstrickt, sehr nah beieinander.
00:51:52: Genau und so kann man sich das vorstellen.
00:51:55: also man wählt sozusagen mit der Vorlesung direkt drei Sachen nicht nur eine Sache.
00:51:59: Kann jetzt nur für mich sprechen.
00:52:01: sowas an den Universitäten wo ich war.
00:52:02: es gibt schon Unterschiede aber ich glaube dass ist so der Common Sense in den englischsprachigen Universitäten also auch im Ausland.
00:52:10: Wie lang warst du in Australien?
00:52:13: Also ich hab... Auch
00:52:13: länger als geplant, ne?
00:52:15: Natürlich.
00:52:16: Natürlich!
00:52:17: Ich war in, äh, ich bin da angekommen im Juli, Anfang Juli glaube ich.
00:52:20: Ich weiß gar nicht mehr genau wann und war dann bis Ende Januar oder Mitte Januar da also nichts
00:52:25: zu lange.
00:52:26: In Sommer
00:52:26: habe ich noch mitgenommen.
00:52:27: Genau.
00:52:27: Ähm aber dadurch dass ich wusste ich auf jeden Fall nochmal nach Australien gehen werde.
00:52:31: Ich war auch nochmal in Südafrika deswegen wusste das ich auf jedem Fall.
00:52:34: nochmal Bin ich gegangen als am schönsten war, sagt man doch immer so schön.
00:52:41: Aber ich wollte noch nicht nach Europa, deswegen bin ich dann auch mega viel rumgereist.
00:52:44: Ich war noch in Neuseeland und wenn man schon da unten ist kann man das auch mal mitnehmen.
00:52:49: Warnung sehr teuer, nur sie hat es superteuer, also Australien ist schon sehr teurer.
00:52:54: Und dann war ich noch in Südostasien und Japan.
00:52:56: Also ich habe da nochmal so drei Monate bin ich noch rumgereist, weil es bietet sich halt eben an.
00:53:00: Weil man ja schon eher ... Wenn
00:53:01: man schon in der
00:53:02: Nähe ist!
00:53:04: Genau und das hat sich dann sehr gut angeboten.
00:53:06: Ich bin auch noch innerhalb Australiens sehr viel rum gereist.
00:53:09: Also wir haben mit einer kleinen Freundesgruppe Western Australia gemacht.
00:53:12: Wunderschön so Perth die ganze Gegend Die West Coast Wir waren Die Ostküste hochgefahren, ganz viele Backpackerinnen und Backpackern kennengelernt.
00:53:22: Wir Studis haben uns natürlich cooler gespielt als Spaß.
00:53:24: Und sonst haben wir einfach viel gemacht.
00:53:28: Wir sind auch ins Inland geflogen in das kulturelle als auch das spirituelle Zentrum Australiens zum Uluru.
00:53:35: Das war auch ganz toll!
00:53:36: Sehr viel gesehen, viel zu viel gereist sehr viel Geld dargelassen.
00:53:40: Aber es
00:53:40: war worth it von
00:53:42: vorne bis hin.
00:53:42: ich würde's genauso nochmal machen.
00:53:43: wie gesagt
00:53:46: Gab es einen Moment, wo du dachtest, jetzt bin ich hier richtig angekommen in Australien?
00:53:52: Gab's das?
00:53:53: In Australien hatte ich tatsächlich den Moment nicht.
00:53:56: Was nicht dafür spricht, dass Australien mich nicht so gepackt hat wie Südafrika.
00:54:00: Aber in Südafrika hatte ich diesen Moment.
00:54:02: In der zweiten Woche waren wir wandern oder waren ... Das war ein Coastal Walk, sind wir vorbeigelaufen und ... Dann standen wir da halt eben, vielleicht war es auch, weil ich ein bisschen jünger war.
00:54:12: Ich war da einundzwanzig.
00:54:13: Erst mal ganz weit weg von zu Hause und dann standen die an dieser Klippe und da war das Ganze mehr vor uns.
00:54:19: Da war ein Sonnenuntergang und das war sehr besonders.
00:54:23: Also da haben wir irgendwie uns alle angeguckt und haben so ... halb geweint irgendwie weil es so schön war.
00:54:28: Genau, das hatte ich in Südafrika den Moment.
00:54:29: Das war ein sehr, sehr ... So einen Moment wo ich so, wow okay, ich bin in Südafrika.
00:54:33: In Australien gab's jetzt nicht so einen großen Moment was ich damit sagen wollte.
00:54:36: So kleine Momente gabs eher in Australien.
00:54:38: Ich hab in Australiens auch gearbeitet.
00:54:40: Ich habe auch in Südamfrika gearbeitet um mir da noch etwas zu finanzieren.
00:54:43: Ähm, ich hab in Australien gearbeitet und ich hab ähm ... Wir waren halt mega viel unterwegs.
00:54:48: Ich glaub man hat ja gar keine Zeit zu checken ah!
00:54:51: Dann war es auf einmal woanders.
00:54:54: Es ist sehr schnell alles, was wir da gemacht haben als ein Auslandssemester.
00:54:58: Aber angekommen gefühlt habe ich mich bei beiden dann sehr schnell.
00:55:01: Das war das Wichtigste.
00:55:03: Hättest du noch irgendein Tipp hinsichtlich Unterkunft-Wohnungssuche?
00:55:07: Du warst ja beides mal in einem Wohnheim.
00:55:12: Hast du da noch irgendwie ein Tipp auf Lager?
00:55:14: Das Coole an der JGU ist, die vermitteln uns in Südafrika direkt an einen Studien- und Wohnheim.
00:55:20: Aufgrund dessen, dass Südafreak halt eben ein gefährliches Land ist, wollen die Internationals nichts riskieren Und die Internationsoffice sagen, ihr kriegt auf jeden Fall ein Zimmer im Wohnheim.
00:55:30: Beide Wohnheime, die da alle angeboten werden sind wie gesagt sehr nah am Meer.
00:55:34: super schön voll empfehlenswert riesige Dachterrasse Da ist ein Gym drinne, alles cool.
00:55:39: Also sehr gut!
00:55:44: Und Australien ist so... Man kann sich für einen Wohnheim bewerben und man kann auch eine Wohnung suchen.
00:55:50: Während ich in Australien war, bin ich nach drei Monaten aus dem Wohnheim ausgezogen weil ich dann mit Freunden nach Bondi gezogen bin.
00:55:57: Das heißt
00:55:57: Freunde die du da kennengelernt hast?
00:55:58: Genau,
00:55:58: international sind wir uns innerhalb von drei Monaten gesagt Ihr seid korrekt, du bist korreakt.
00:56:04: Wir ziehen zusammen und haben uns eine Wohnung gefunden.
00:56:06: Wohnungen gemietet in Bondi.
00:56:08: Das war richtig schön, direkt am Meer.
00:56:11: Und das coole in Australien ist daran gewöhnt, dass Leute kommen und gehen.
00:56:15: Das ist auch ein Land, was sehr geprägt ist von Migrationen, Arbeitenden mit Migrationsgeschichte aber auch von Studierenden.
00:56:22: D.h.,
00:56:22: diese Wohnungen werden auch mal für so einen Monat vermietet.
00:56:25: Ich glaube ich bin in diesen sechs Monaten oder sieben Monaten, wo ich da war ... Siebenmal umgezogen.
00:56:32: Also von Erwin Wies zu Unterkünften, ich weiß nicht ob du das auch vielleicht so kennst oder so wahrgenommen hast aber ... Das war der Alltag von den Internationales?
00:56:40: Genau ja, so war es.
00:56:41: Wir sind da ein bisschen rumgesprungen, aber genau.
00:56:43: Wohnungssuche ist sowohl in Südafrika dadurch dass man vermittelt wird gar kein Problem als auch in Australien kein Problem.
00:56:48: Da gibt's ganz viele Websites.
00:56:49: Flatmates heißt das glaube ich in Australiens.
00:56:51: Gibt's ganz viel Möglichkeiten.
00:56:53: Jetzt ist es ja glaube ich so, dass du jetzt hier Leute unterstützt, oder?
00:57:00: Das heißt, irgendwie bist du doch noch mit dem Thema verbandelt.
00:57:04: Also du hast jetzt nicht gesagt, also wiedergekommen bist so?
00:57:07: Nun bin ich fertig, wenn mal ein Auslandsaufenthalten und jetzt will ich mit International Office nichts mehr zu tun haben.
00:57:12: Sondern soweit ich mich erinnere ist da doch noch irgendein Engagement geblieben oder?
00:57:17: Magst
00:57:18: du davon erzählen?
00:57:18: Voll
00:57:18: gerne, voll gerne!
00:57:20: Das kommt vor allem aus Südafrika.
00:57:21: Also Australien war ich im Auslandssemester und habe das dann abgeschlossen.
00:57:25: Tolle Zeit gehabt, will auf jeden Fall zurück Sydney, super.
00:57:29: Also würde ich das gar nicht relativieren!
00:57:30: Aber Südafrika hat so ein bisschen mein Herz gestohlen.
00:57:33: also es war so meine Auslandssemester und ich bin auch so ein bißchen reingekommen und die Informationen habe ich bekommen über unsere eine der Hochschulkruppen, die wir haben, der ist Massifunde.
00:57:41: Die setzen sich für Bildungsprojekte in Südaffrika und machen sowohl Bildungsarbeit in Deutschland als auch in Südafrika.
00:57:49: Ganz wenig Berührungspunkte mit der Hochschulgruppe, weil es alles sehr schnell ging und ich mich dann entschieden hab nach Südafrika zu gehen.
00:57:55: Hat da nicht so viel Zeit?
00:57:56: Ich bin in Südafreka.
00:57:57: selbst habe ich in einem Township gearbeitet als Lehrkraft also in den Bereichen wo die Schwarze Bevölkerung lebt, wo sie damals systematisch... hin relocated wurden.
00:58:08: Da war ich eben als Englisch-Lerkraft angesetzt, nicht über Masifunde weil ich damals von Masifund noch nicht so viel wusste sondern für eine ganz normale Grundschule.
00:58:16: aber ich hatte da Berungspunkte mit Masipunde weil die sich halt in der Stadt wo ich stört habe genau dafür diese Bildungsprojekte einsetzen.
00:58:22: und jetzt ein Bildungszentrum aufgebaut könnt ihr auch gerne mal angucken auf Instagram oder so.
00:58:26: Super interessant.
00:58:28: Voll gerne, richtig wichtige Arbeit die wir da leisten.
00:58:32: Die vollmachen auch die Leute, die Mädels und Jungs und alle drüben in Südafrika leisten.
00:58:36: also das ist wirklich verrückt was sie da machen, was sie aufgebaut haben Bildungszentren Genau.
00:58:42: Und dann bin ich zurückgekommen aus Südafrika und war euphorisiert und war so Das muss jeder mal gesehen haben!
00:58:47: Dass er sich gemacht habe, muss jeder Mal gesehen haben.
00:58:49: Das war echt verrückt.
00:58:50: Ich war sehr sehr into it.
00:58:51: Ich hab's einfach mal so angenommen.
00:58:56: Da war ich wieder in der Uni und wurde dann auf Massiv Hunde aufmerksam von der Lenka Tuchek.
00:59:00: Das ist auch die Auftragte für Erasmus, für die Koordination.
00:59:03: Und dann bin ich bei Massive Hunde reingekommen und haben uns hier eingesetzt für Bildungsprojekte.
00:59:07: Ich habe sehr viele Workshops gegeben gemäß meines Lernstudiums, da war ich an Schulen und hab Workshobs gegeben zum Thema Decolonialisierung der Gedanken, zum Thema Rassismus, Diskriminierung, Sexismus ... Wasser, Wasserförderung, Wasservorkommen und so was Umwelt.
00:59:22: Genau das war dann die Aufgabe, die wir hier gemacht haben.
00:59:25: aber als Hochschulgruppe machen wir auch viele andere Dinge in Deutschland.
00:59:27: also wir machen eine Zeit lang haben wir Spendenläufe gemacht Wir machen Verkäufe auf dem Campus um einfach ein bisschen Geld zu generieren Und das dann rüberzuschicken den Leuten Südafrika damit wieder so ein bisschen Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen können.
00:59:39: Das ist so warum ich da noch so ein wenig drin bin Was meine Aufgabe der Momentan ist eben weil immer noch sehr, sehr für Brenne.
00:59:46: Ich helfe den Studierenden einfach wenn sie Fragen haben.
00:59:47: also ich bin jetzt nicht angestellt oder so will ich auch gar nichts sein.
00:59:52: Genau aber ich helf immer vor.
00:59:53: gerne die schicken dann oder die verweisen auf mich und sagen ja der Kosta kann euch helfen.
00:59:58: Der gibt euch da ein paar Informationen.
00:59:59: kriegt ihr nochmal meine Mail und ist dann so Hallo!
01:00:01: Ich bin interessiert an einem Semester in Südafrika.
01:00:03: Kannst du mir helfen?
01:00:04: Ich würde dir nicht verwiesen nicht so.
01:00:05: Komm her.
01:00:06: wir gehen Kaffee trinken gehen aus GFG und reden bisschen
01:00:09: Und das machst Du einfach so.
01:00:10: Krass!
01:00:11: Sehr cool.
01:00:12: Das ist sehr schön,
01:00:13: das
01:00:13: ist ... Es ist schön.
01:00:15: Südafrika ist ein tolles Land, ein wichtiges Land von dem viel zu wenig erzählt wird meiner Meinung nach und wir haben eine Hochschulkorporation mit allem der bedeutendsten Ländern in der Welt.
01:00:23: Und es geht so bisschen unter leider was ich schlimm ist weil's gibt andere tolle Orte wie Fangland mit Schottland Malta Englund Irland.
01:00:31: Wow, das is toll.
01:00:32: Und da fällt Südafreka so bisschen hinterher leider.
01:00:34: deswegen bin ich jetzt hier.
01:00:36: Schön
01:00:37: dass du
01:00:37: das machst wirklich
01:00:40: voll cool.
01:00:41: Es scheint dich ja so mitgerissen zu haben, dass du diese Begeisterung jetzt weitergeben möchtest.
01:00:46: Was sehr cool ist und ich finde ... An dem was du gerade erzählt hast sieht man noch etwas ganz Wichtiges, was wir immer wieder versuchen in den Podcast oder unserer Beratungen zu zeigen, das sich manchmal durch solche Sachen neue Sachen ergeben.
01:01:00: Also häufig haben wir auch die Frage, keine Ahnung, wenn ich das studiere, was werde ich dann mal damit?
01:01:06: Und an deinem Beispiel Du hältst jetzt Workshops zu diesen Themen, die du gerade genannt hast.
01:01:12: Gehst in Schulen und wirst ja später wahrscheinlich Lehrer.
01:01:15: also das ist zumindest momentan der Plan genau?
01:01:18: Aber es ist ja unglaublich was du da auch an Praxis kennenlernst, an zusätzlichen Skills, selbst wenn du nicht Lehrer wirst aber auch wenn du Lehrer würdest einfach immer gebrauchen kannst!
01:01:32: Und ich finde, das zeigt einfach so cool wie eine Entscheidung.
01:01:35: Also eine Entscheidung, ich gehe ins Ausland, so einen Schneeball lostreten kann der ja bis heute ... Dich noch prägt und noch Sachen macht.
01:01:43: Das ist wirklich sehr schön!
01:01:45: Ja, auf jeden Fall.
01:01:45: Ich sage auch immer wieder, das Auslandssemester endet nicht damit wenn du nach Hause kommst.
01:01:49: Es sind so Sachen die dann trotzdem verfolgen, Erinnerungen irgendwie ... Ich höre so ein Song den wir mal gehört haben als wir in Südafrika waren.
01:01:58: Sehr guter Song.
01:02:00: Wenn ich den immer höre, werde ich direkt zurückkatapultiert.
01:02:02: Und das zeigt ja nur umso mehr wie was für eine Nachwirkung ein Auslandsse semester hat irgendwo.
01:02:07: Also als kleines Beispiel.
01:02:08: Das hast Du grad sehr passend gesagt also die möglich kennen, die einem eröffnet werden.
01:02:12: Unabhängig davon auch die Sachen, die man dann in der Bewerbung mit anbringen kann.
01:02:16: natürlich geht es ja irgendwann um einen Job finden.
01:02:19: das ist halt super wenn da drin steht dass man da irgendwie im Ausland spielt hat.
01:02:21: das ist schon sehr sehr großer pluspunkt vor allem auch also ich kann fürs lern sprechen supergroßer pluspunkt auf jeden
01:02:27: fall aber auch für alle anderen jobs.
01:02:28: das können wir auch
01:02:29: voll
01:02:29: bestätigen.
01:02:30: von aus
01:02:31: ich mich frage du hast gesagt südafrika dein herz gestohlen Als du wieder zurückgekommen bist nach Deutschland, war das ein kleiner Schock.
01:02:39: Oder hatte ich irgendwas schockiert?
01:02:40: Hat dir irgendetwas gefehlt bis heute?
01:02:44: Kannst du das beschreiben?
01:02:45: Boah!
01:02:45: Gute Frage.
01:02:47: Ja...gute Frage.
01:02:49: Ich glaube was mir am meisten fehlt sind die Menschen.
01:02:52: Also ich kamen zurück und es war für mich relativ easy.
01:02:54: Es waren ja auch nur, ich glaub es waren dann acht Monate wo ich weg war.
01:02:58: Die Zeit vergeht ja auch voll schnell.
01:02:59: Und hier ist auch das Leben ein bisschen eingefroren, weil ... Hier
01:03:01: passiert
01:03:01: ja nichts.
01:03:02: Ich kam zurück und meine ganzen Leute waren so, kostet was geht?
01:03:04: Schön, dass du wieder darfst.
01:03:06: Ich hab grad mega das geile Erlebnis gehabt, ich erzähl euch gleich.
01:03:09: Genau!
01:03:10: Das war mega entspannend.
01:03:12: Es war kein großer Kulturschock, aber es war schon so ein bisschen ... Hambling, wenn man das so sagen kann.
01:03:18: Man kam und sah, jetzt bin ich wieder in Deutschland!
01:03:21: Ich vermisse die Menschen sehr.
01:03:22: Ich habe sehr tolle Menschen kennengelernt in Südafrika.
01:03:25: Ich vermiss diese ganz klein... Das klingt jetzt mega blöd.
01:03:28: Aber in Südafrika sagt man immer, wenn du irgendwo was kaufst ... Hey, good morning.
01:03:31: How are you?
01:03:32: I'm good.
01:03:33: How're you?
01:03:33: So man interagiert so ganz kurz nur auch in Australien.
01:03:36: Man sagt doch ganz kurz was geht, was geht.
01:03:38: das ist so cool!
01:03:39: Das macht irgendwie so den Einkauf besser.
01:03:41: Ja ich kauf jetzt gerne meine Tomaten bei dir.
01:03:43: Wie cooler als jetzt?
01:03:44: irgendwie weil hier ist dann der Preis.
01:03:47: Ich zahm mit der Karte.
01:03:49: Das verwendet sich ein bisschen.
01:03:51: mir fehlt die Landschaft sehr.
01:03:52: südafrikanische Landschaften sind unbeschreiblich genauso wie in Australrien also... Küstenlinien, die kann ich euch gar nicht beschreiben.
01:04:01: Und ich glaub einfach unabhängig von den Menschen auch meine Freunde und Freundinnen, die ich da kennengelernt habe, die da jetzt die Studium fertig haben aber die ich auch schon besucht habe.
01:04:09: deswegen wir sind weiter in Kontakt und ich freue mich immer wieder von denen zu hören.
01:04:12: und das Essen
01:04:13: wie gesagt.
01:04:13: Ja ganz wichtig.
01:04:14: Es
01:04:14: ist wichtig.
01:04:15: Nicht vergessen, es ist wichtig!
01:04:16: Sehr sehr gutes Essen.
01:04:18: Ja cool.
01:04:20: Das ist doch ein schönes Schlusswort würde ich sagen oder?
01:04:24: Vielen, vielen Dank lieber Costa.
01:04:25: Dass du uns mitgenommen hast auf deine Auslandsaufenthalte.
01:04:29: also ich fühle mich tatsächlich mitgenommen ja ganz viele Bilder im Kopf und habe so das Gefühl Ich bin ein bisschen mit gereist.
01:04:35: Das war sehr schön!
01:04:36: Ja, das war das Ziel!
01:04:38: Und es zeigt glaube ich auch einfach nochmal dass das eine wahnsinnig wichtige Erfahrung ist die einen ganz doll prägt die einem ganz viel gibt Also alles andere als Zeitverschwendung.
01:04:47: Und noch mal ganz wichtig, dass man wirklich mitgenommen wird.
01:04:50: Sowohl was Finanzierung als auch Orga angeht.
01:04:53: Klingt echt eigentlich easy!
01:04:54: Voll ist klingt also müsste man das einfach machen.
01:04:57: Also macht's einfach.
01:04:58: Das sage ich auch immer wenn Leute mich fragen aus dem Semester ihr habt jeder Mensch hat so viel Potenzial in sich und deswegen einfach machen da sag ich immer wieder macht es einfach ihr habt Lust drauf Ihr setzt euch eure eigenen Grenzen einfach machen
01:05:09: Perfekt.
01:05:10: So machen wir das!
01:05:12: Wir verlinken euch alles über was wir gesprochen haben, die ganzen Fördermöglichkeiten und wir hören uns bei der nächsten Folge wieder.
01:05:19: Bis dahin könnt ihr uns gerne eine Bewertung da lassen oder uns Abonnieren mit den nächsten Folgen nicht verpassen und uns weiterempfehlen.
01:05:27: Das ist sogar das Allerwichtigste.
01:05:29: also einfach allen Leuten davon erzählen dass es diesen Podcast gibt wenn's ums Thema Studienwahl oder Studium geht.
01:05:35: Und genau, wir hören uns beim nächsten Mal und bis dahin habt eine gute Zeit.
01:05:39: Ciao, ciao!
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