Was macht man in Elementare Musikpädagogik?
Shownotes
In diesem Studium geht es darum, Musik für alle zugänglich zu machen – unabhängig von Alter, Vorerfahrung oder Hintergrund. Hier wird Musik nicht nur gespielt, sondern mit Stimme, Körper und Instrument entdeckt, ausprobiert und weiterentwickelt. Es geht um Improvisation, Bewegung, Rhythmus – und vor allem darum, wie Menschen ihren eigenen Ausdruck in der Musik finden. Gleichzeitig entwickelt man sich künstlerisch am eigenen Instrument oder mit der eigenen Stimme weiter. Das klingt erstmal ziemlich vielseitig – vielleicht sogar ein bisschen schwer zu greifen. Deshalb sprechen wir heute über dieses außergewöhnliche Fach und darüber, was man da konkret im Studium macht.
Wenn Ihr Fragen habt, schreibt uns einfach an zsb@uni-mainz.de.
Folgende Links geben Euch weitere Infos: Steckbrief Elementare Musikpädagogik und Hochschule für Musik Mainz.
Mehr Infos zum Thema Studienwahl findet Ihr unter studium.uni-mainz.de
Moderation: Dr. Annabelle Schülein Zentrale Studienberatung, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Ton und Schnitt: Christian Albrecht, Zentrum für audiovisuelle Produktion, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Musik: "Chill HipHop Fashion" von Irina Kakhiani (TuneLabs)
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00:00:03: Musik begegnet uns wirklich überall – auf Social Media, in Serien im Konzert.
00:00:08: Und Musik ist mehr als nur Unterhaltung!
00:00:11: Sie verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft und ermöglicht Ausdruck auch dort wo Worte fehlen.
00:00:17: Musik kann Brücken bauen zwischen Generationen oder unterschiedlichen Lebensrealitäten.
00:00:22: Und genau hier setzt die elementare Musikpädagogik an.
00:00:25: In diesem Studium geht es darum, Musik für alle zugänglich zu machen unabhängig von Alter vor Erfahrung oder Hintergrund.
00:00:33: Hier wird Musik nicht nur gespielt, sondern mit Stimme, Körper und Instrument entdeckt, ausprobiert und weiterentwickelt.
00:00:40: Es geht um Improvisationen, Bewegung, Rhythmus und vor allem darum wie Menschen ihren eigenen Ausdruck in der Musik finden.
00:00:47: Gleichzeitig entwickelt man sich künstlerisch am eigenen Instrument oder mit der eigenen Stimme weiter – das klingt echt ziemlich vielseitig, vielleicht sogar ein bisschen schwer zu greifen.
00:00:59: Deshalb sprechen wir heute über dieses außergewöhnliche Fach und darüber was man da eigentlich konkret im Studium macht!
00:01:06: Ich bin Annabelle und in diesem Podcast geht es um alles, was mit eurer Studienwahl zu tun hat.
00:01:12: Ich bin Studienberaterin an der Uni Mainz und mit diesem Podcast möchten wir euch bei eurer Studienwahl unterstützen.
00:01:19: Meine Kollegin Franziska ist heute leider nicht dabei, aber selbstverständlich haben wir auch heute wieder eine Gäste in eingeladen die dieses tolle Fach studiert.
00:01:28: Herzlich willkommen lieber Hannah!
00:01:29: Ich freue mich dass du heute da bist.
00:01:31: Danke das ich hier sein darf.
00:01:33: Wir starten direkt rein mit der ersten Frage Wie bist Du denn damals bei Deiner Studienball vorgegangen?
00:01:39: Also wie bist Du dann überhaupt auf dieses fach gekommen?
00:01:43: Bei mir war es schon immer so, dass ich gerne Musik gemacht habe.
00:01:46: Schon seit meiner Kindheit.
00:01:47: Ich hab immer gerne gesungen und getanzt.
00:01:50: Ich habe mit zehn Jahren schon selbst Songs geschrieben.
00:01:52: Cool!
00:01:53: Ich hab mit Freunden auch mega-gerne Musik gemacht als Kind schon in Chören gesungen, in Bands teilgenommen.
00:02:00: Es war schon immer ein sehr großer Teil meines Lebens eigentlich der Hauptteil meines Lebens.
00:02:04: Und ich würde auch sagen meine Leidenschaft ... Mhm.
00:02:07: Ich wollte wirklich immer auch gerne mit Menschen arbeiten.
00:02:12: mit Kindern gearbeitet.
00:02:14: Und wollte aber irgendwie nicht in der Schule als Lehrerin arbeiten, weil viele dann zu mir gesagt haben ... Ja du kannst ja vielleicht Musik-Lärerin werden?
00:02:24: Würde naheliegen auch?
00:02:26: Aber ich war schon dreizehn Jahre meines Lebens in der Schule und ich wollte erst mal was anderes machen.
00:02:31: Ich hab während dem Abi schon angefangen so ein bisschen zu googeln und ein bisschen Recherche zu betreiben.
00:02:36: Zu gucken, was für Studiengänge gibt es eigentlich mit Musik Bindern auf elementare Musikpädagogik gestoßen unter vielen anderen, also es gibt total viel.
00:02:48: Aber das war das was mich irgendwie so gecatcht hat weil ich Mensch bin, ich brauch sehr viel so vielseitiges Erleben von Musik auf verschiedene Arten.
00:02:56: und dass was ich mir da so durchgelesen hatte hat das einfach komplett betroffen.
00:03:01: und dann ja habe ich nochmal drüber nachgedacht.
00:03:06: Im Abi hab ich mich dann noch nicht dafür entschieden, mich danach direkt zu bewerben.
00:03:10: Ich bin dann erst mal direkt ins Ausland gegangen und wollte was ganz anderes machen.
00:03:16: Und bin Au-pair in Amerika gewesen?
00:03:18: Sehr cool!
00:03:19: Ja...und danach bin ich dann zurück und dann kam auch die Bewerbungsfrist direkt.
00:03:25: Genau..und dann habe ich mich beworben.
00:03:27: Dann hat das Ganze so ... Ungefähr ein Jahr gedauert.
00:03:31: Ich habe mich in mehreren Städten beworben, in Köln, Freiburg und Mainz.
00:03:36: Alles schöne Städte?
00:03:37: Auf jeden Fall!
00:03:38: Und ich bin auch in Kologne zur Aufnahmeprüfung gegangen hat aber leider nicht geklappt.
00:03:43: dann bin ich nach Mainz hierher gekommen.
00:03:46: Das hat zum Glück geklappt und das hat mir tatsächlich besser gefallen.
00:03:50: Warum?
00:03:51: Die Hochschule für Musik ist viel schöner und ich hab schon Familie hier.
00:03:57: die Stadt gefällt mir auch besser Und das sind einfach super viele Studenten hier und es hat einfach alles gut gepasst.
00:04:05: Die Aufnahmeprüfung war sehr entspannt... Da
00:04:08: reden wir auf jeden Fall auch gleich noch mal darüber über die Aufnahmeprüfung!
00:04:11: Ja, also mit Mainz kann ich total verstehen.
00:04:13: Es war bei mir übrigens tatsächlich ähnlich.
00:04:15: Ich war auch erst in einer anderen Stadt und dann habe da einen Platz bekommen.
00:04:20: Ich sag jetzt nicht, welche Stadt?
00:04:21: Um dir nichts zu dissen.
00:04:23: Und bin da hingefahren zur Uni und war dann da und hab gemerkt ... Nee das passt gar nicht!
00:04:27: Bei Mainz hatte ich ein ganz anderes Gefühl.
00:04:29: Ehrlich wie du.
00:04:30: Das wär auch so'n Tipp den wir euch mitgeben könnten.
00:04:34: Wenn ihr irgendwo einen Platz bekommt an der Uni oder überlegt dazu studieren schaut euch die auf jeden Fall vor Ort an.
00:04:41: Also wie fühlt es sich da an?
00:04:42: ne?
00:04:42: Wie sind die Leute?
00:04:43: Wie ist die Atmosphäre?
00:04:44: Wie isst die Stadt
00:04:45: etc.?
00:04:46: Okay aber jetzt kommen wir zum eigentlichen Fach zurück.
00:04:49: Was interessiert dich denn so?
00:04:50: Du hast es ja schon ein bisschen angeteasert.
00:04:51: Aber was catcht dich dann so, an diesem Fach?
00:04:54: Also, was mich catcht ist, dass man in so viele verschiedene Bereiche reinguckt und dass man so viele verschiedenen Instrumente kennenlernen kann auch.
00:05:02: Wir haben zum Beispiel einen Fach das heißt Perkasschen und da lernen wir wirklich mit verschiedenen Instrumenten umzugehen von denen man vorher vielleicht noch nie gehört hat oder wo man vielleicht im künstlerischen Studium nicht dazu kommt.
00:05:15: zum Beispiel, wie man richtig Stabspiel nutzt.
00:05:18: Das bedeutet, dass man richtig Xylophone spielt und dabei die Schlägel Hand-to-Hand benutzt.
00:05:24: Also das bedeutet niemals aufhören zu spielen
00:05:28: oder abwechselnd die Hände?
00:05:29: Ja
00:05:30: genau!
00:05:30: Das ist Hand
00:05:31: to Hand Spiel.
00:05:33: Das fand ich einfach irgendwie auch super interessant Arten, Musikmenschen beizubringen.
00:05:41: Also dass es einfach nie langweilig wird ist das immer auf eine spielerische Art und Weise wie wir es vermitteln so dass die Menschen mit dem wir Musik machen eigentlich gar nicht richtig merken dass sie gerade richtig viel lernen und Spaß an der Musik haben.
00:05:56: Aber sie lernen total viel, weil wir total viele verschiedene Methoden verwenden.
00:06:01: Bildliches Material aber auch viel entdecken lassen das Verfahren wo wir denen wirklich Musik an die Hand geben Fragen stellen oder dazu eine Bewegungseinheit machen, mit Materialien arbeiten.
00:06:19: Also die EMP ist auch sehr gut darin Instrumente auf eine unkonventionelle Art und Weise zu benutzen also zum Beispiel jetzt zu gucken, wie kann man eine Geige noch benutzen außer sie jetzt mit dem Bogen zu spielen.
00:06:34: Also zupfen oder was noch?
00:06:35: Zupfen,
00:06:36: klopfen alles was möglich ist und da geht es auch viel um Improvisationen die man auch in der Gruppenanleitung einbauen kann.
00:06:44: oder wir arbeiten auch viel mit Kanon tatsächlich dass man mit einer Gruppe was im Kanon macht und dann zum Beispiel in der Bodypackaschen wo man irgendwie schnipst Wo mein Klatschen einbringt und verschiedene Elemente, sodass viele Elemente der Musik.
00:07:02: Also Rhythmus, Dynamik, Frasierung so die Grundphänomene immer mit dabei sind und damit beschäftigen wir uns.
00:07:09: Kannst du Frasierungen
00:07:10: erklären?
00:07:12: Also Frasieren bedeutet ob ich die Phrase so singe wie sie in den Noten steht oder ob ich sie verschiebe also ob ich vielleicht ein Teil des Satzes weiter nach hinten verschieb oder so ein bisschen was vorziehe.
00:07:27: So kann man dann frasieren.
00:07:28: Das gibt es dann auch im Gesang oft, sind auch viele künstlerische Elemente mit drin.
00:07:36: Da bleiben wir doch mal genau bei diesem inhaltlichen Aspekt weiter und sprechen später noch einmal über die Voraussetzungen was man eigentlich so machen muss und über die Aufnahmeprüfung.
00:07:44: da reden wir auf jeden Fall auch noch drüber.
00:07:46: Man hat ja einen Schwerpunkt.
00:07:49: Man muss ein Schwerpunktsetzen in diesem Studium.
00:07:51: Kannst du dazu mal etwas erklären?
00:07:53: Was ist dafür zur Auswahl gibt und vor allen Dingen auch was dein Schwerpunkt is'?
00:07:56: Also, man braucht ein Hauptfach und das zieht sich durchs ganze Studium durch.
00:08:01: Das Studium geht acht Semester und du hast jedes Semester dann dein Hauptfach.
00:08:05: Du kannst eigentlich aus jedem Instrument oder Gesang klassisch oder Jazzpop wählen also verschiedene Orchesterinstrumente oder Schlagzeug zum Beispiel.
00:08:17: Da ist wirklich eine große Bandbreite da und ich mache Hauptfach-Jazzpop-Gesang.
00:08:23: Cool!
00:08:25: zweimal in der woche künstlerischen jazzpopgesang unterricht bei zwei verschiedenen dozenten.
00:08:31: das ist ziemlich cool weil man kriegt von einem ein bisschen was mit und von dem anderen auch.
00:08:35: die haben auch noch mal unterschiedliche metoden und geben dir einfach viel technik an die hand aber auch viel wie drückst du den song aus und wie kannst du es auch anderen beibringen singt zu lernen was auch ein sehr wichtiger teil ist so auch wirklich fachdidaktisches vermitteln.
00:08:55: Vor allen Dingen ja, gerade Stimme und Singen ist ja für ganz viele Leute irgendwie mit Angst behaftet auch.
00:09:01: Also kenne ich von mir selbst total auch es besser geworden aber singe ist mir überhaupt nicht leicht gefallen Und da lernt ihr dann didaktisch auch.
00:09:09: wie gehe ich mit so Menschen um?
00:09:11: Ja absolut
00:09:13: Hättest du den Tipp Für leute die angst haben zu singen oder halt angst davor haben ihre stimme zu hören.
00:09:18: was können sie dann tipp mitgeben?
00:09:21: Ich glaube der tip is Den ich mitgeben würde, erst mal was zu singen womit man sich wohlfühlt oder was einem nicht schwer fällt.
00:09:30: Irgendwie was rauszusuchen wo man merkt das höre ich selber auch gerne und da kann ich mir meine Stimme gut vorstellen.
00:09:38: aber es sollte wirklich noch Nicht den Schwierigkeitsgrad von der bekannten R&B-Sängerin vielleicht entsprechen Sondern erstmal mit etwas einfacherem anfangen Und dann kann man sich da Schritt für Schritt hocharbeiten.
00:09:51: Ja Ich finde was ich noch cool finde ist Summen sich damit dranzutasten und so.
00:09:55: Erst mal Gesangslinien zu summen oder einfach nur vor sich hin zu summmen, irgendwie ist das auch so ein bisschen näher kommen an die Stimme.
00:10:01: Absolut!
00:10:03: Du hast ja gesagt ne?
00:10:03: Du hast Einzelunterricht oder beziehungsweise du hast nur gesagt, du hast Unterricht aber ich weiß dass es ist Einzel-Unterricht was ihr habt im Studium richtig.
00:10:10: Und da geht's dann wirklich darum bei dir ist es ja die Stimmen, dass du dann ja an der Pfeilst quasi
00:10:15: Ja sehr stark wir pfeilen sehr viel.
00:10:19: Wie artikuliert man die Konsonanten in einem Wort?
00:10:22: Welche sind wichtig im Satz, aber auch wie singt man eine bestimmte Stilrichtung.
00:10:28: Wie sinkt man Jazz?
00:10:30: Was sind die Schwerpunkte im Jazz?
00:10:33: wenn ich jetzt einen Pop-Song singen dann ist es nochmal ein bisschen anderer Stil und dann sind wieder andere Dinge wichtig.
00:10:40: bei meiner Gesangstlehrerin mache Ich dann auch viel Atemtechnik.
00:10:45: also das ist auch total wichtig weil der Ton, der am Ende rauskommt ist total abhängig davon wie du einatmest.
00:10:52: Und da arbeiten wir jetzt viel damit dass man irgendwie durch den Bauch einatmet das man sich vorstellt, dass man hinten in der Webelsäule ganz lang wird auch super wichtig und machen da verschiedene Übungen.
00:11:04: ich darf mich dann immer ganz viel bewegen bei ihr im Unterricht.
00:11:07: Ich muss dann durch den Raum laufen und sie spielt dann begleitet mein Song den ich auch vorschlage selber.
00:11:15: dann stellen wir dann auch zusammen meistens zum Prüfungsreportoir zusammen, irgendwie aus fünfzehn Liedern und das kommt so alle zwei Semester.
00:11:23: Die prüft es immer sehr cool die Ergebnisse vorzutragen
00:11:29: Cool.
00:11:30: Man kann ja so krass viel machen mit Technik, also hinsichtlich wie man die Stimme verändern kann
00:11:34: etc.,
00:11:35: ich glaube du könntest mir da wahrscheinlich noch ziemlich viel beibringen was sich besser machen könnte.
00:11:40: Ich meine zu wissen dass wir tendenziell zu viel Luft auch drinnen halten und das man mehr ausatmen müsste oder irgendwie sowas um die Stimmung weicher zu
00:11:48: haben.
00:11:48: Eher mehr einatmen!
00:11:49: Ach echt?
00:11:49: Also bei mir geht zum Beispiel zu viel luft raus oft beim singen und dann wird der Sound zu hauchig.
00:11:55: Ach krass!
00:11:56: Das ist egal wenn du auch in den Mund.
00:11:59: Also in den Bauch einatmen ist extrem wichtig, dass der Bauch so ganz groß wird.
00:12:03: Aha!
00:12:03: Das ist extrem richtig und dann tendieren wir Menschen halt oft dazu so hoch zu atmen, ins Brustbein zu atmenden und da geht es hier oben so auf aber im Bauch passiert nichts und das ist total Übungssache auch.
00:12:17: Okay, muss ich mal üben?
00:12:19: Wir haben denn Einzelunterricht.
00:12:21: was gibt's ja noch?
00:12:22: Was machst du noch?
00:12:23: Es gibt noch Nebenfachunterricht, den habe ich drei Semester belegt und da habe ich neben Fach Gitarre gemacht.
00:12:29: Weil ich hatte schon ein bisschen Vorerfahrung in Gitarren und hat etwas sechs Jahre lang gespielt auch mit Unterricht Und dann war das für mich so die einfachste Version, die ich mir zusammengestellt hab sozusagen Klavier hatte ich noch nicht so viel Unterricht, deswegen dachte ich, ah mach's dir nicht zu schwer.
00:12:49: Nimm vielleicht Gitarre hat auch mega Spaß gemacht.
00:12:52: Ich habe einen guten Einblick darin bekommen wie mal nicht nur Akkorde begleitet und damit eben ein Pop-Song begleitet, sondern ich hab auch einen Einblick in Jazz-Gitarre bekommen.
00:13:02: Wie spielt man Jazz-Akkorde?
00:13:03: Wie spielte man den Moll-Sieben-Akord auf der Gitarre zum Beispiel?
00:13:07: Das war superinteressant!
00:13:09: Da gibt's eine kleine Prüfung, da hab' ich drei Songs vorgespielt, die habe ich mir selber komplett ausgesucht.
00:13:16: Und das war sehr entspannt, dass sich das selbst aussuchen durfte.
00:13:20: Dann hat es sich erledigt abgeschlossen... ...und Gitarren ist weiter ein wichtiger Teil für
00:13:25: mich.".
00:13:26: Ich gebe auch Gitarrenunterricht nebenbei für Grundschul-Kids und es macht sehr Spaß.
00:13:33: Okay, also das heißt man hat noch das Nebenfach da kann man dann aus unterschiedlichen Instrumenten auswählen.
00:13:39: Frage dazu Kann man denn da jedes Instrument eigentlich nehmen?
00:13:44: Also ich frage weil ich selber was spiele wo ich bei so Handpan kennt vielleicht manche Leute auch nicht ist jetzt gerade hören Perkursives Instrument nicht nur... Nein, ich kann es nicht gut erklären.
00:13:54: Vielleicht könntest du's besser erklären?
00:13:55: Ja das ist so eine Stahl.
00:13:58: oder ist das Stahl?
00:13:59: Ich weiß gar nicht.
00:14:01: Edelstahl und da sind dann so verschiedene Einkäbungen drin und dann kommen verschiedene Töne raus.
00:14:06: Ich glaube es gibt welche mit elf Tönen, welche mit neun, welchen mit sieben Töten.
00:14:09: Und noch
00:14:10: mehr!
00:14:10: Ah okay genau
00:14:12: cool.
00:14:13: So eine
00:14:13: schwingende, also irgendwie ist nicht mehr als eine Klangschale, unterschiedliche Töner.
00:14:16: aber könnte ich das denn machen?
00:14:18: Also wie?
00:14:18: inwieweit könnte ich damit eher ausgefalleneren Musikinstrument in dem Studium teilhaben.
00:14:25: Du kannst auf jeden Fall das Musikinstrament ins Studium einbringen, sogar sehr vielfältig!
00:14:30: Du könntest sogar ganze Gruppenanleitungen machen wo du mit der Handpen spielst oder das könnte ich mir auch super gut vorstellen bei einer Elternbaby-Gruppe weil es auch einen sehr beruhigen meditativen Klang hat.
00:14:43: dann irgendwie so als Wiegenlied zum Beispiel.
00:14:47: Du kann's aber wahrscheinlich nicht Nebenfachen oder Hauptfach machen, weil das als Instrument- oder Gesang einfach nicht angeboten wird.
00:14:55: Da gibt es dann schon eine Liste, woraus man wählen kann aber die Lehrkräfte sind da doch auch sehr flexibel.
00:15:01: wenn du jetzt zum Beispiel ein Schlagzeuglehrer hättest könntest du denen fragen ob er dir da mal was zeigen kann oder per Kasschen lehren?
00:15:07: Es gibt an der Hochschule so viele verschiedene Dozentininnen.
00:15:12: Das kann man auf jeden Fall einbringen und sie sind da auch wirklich super flexibel.
00:15:18: Und jetzt haben wir viel darüber gesprochen, also dass man lernt seinen eigenen Schwerpunkt, den man setzt und das Nebenfach.
00:15:27: Also zu lernen und zu praktizieren spielt ihr dann auch irgendwie im Ensemble?
00:15:33: oder zum Beispiel du mit deiner Stimme singst du denn auch im Chor im Studio?
00:15:36: Ja auf jeden Fall!
00:15:37: Es gibt viele Ensembl-Kurse Wir müssen eine Zweisemester Hochschulkorbe legen und auch Jazzpopkorb.
00:15:45: Das werde ich jetzt nächstes Semester machen, da freue ich mich schon sehr drauf!
00:15:49: Und das sind schon auch anspruchsvollere Stücke aber man hat auf jeden Fall einen guten Dozenten der das macht... ...und er macht dann immer auch so ganz tolle Einsing-Übungen mit uns und da sind super viele in dem Hochschulchor beispielsweise.
00:16:05: Man ist nie alleine, man kann sich selbst wenn man nicht perfekt die Noten vom Blatt singen kann immer super an die anderen dranhängen und lernt dabei auch ganz viel.
00:16:14: Man lernt dann supergut vom Blatt zu singen, das ist was ich gar nicht erwartet hätte dass es passiert.
00:16:19: oder was passiert im Studium weil die Gruppendynamik im Chorus einfach immer so schön.
00:16:25: Es gibt aber noch andere Orson-Bills.
00:16:27: zum Beispiel hatte ich jetzt eine Jazz-Kombo belegt also im klassischen Gesang wäre das dann Kammermusik die du machst Und bei mir ist es dann die Jazz-Combo Und da hatte ich einen Duo-Partner und hab mit ihm, also er ist Gitarist.
00:16:44: Und ich habe mit ihm gesungen.
00:16:45: Dann hatten wir sogar auch einen Auftritt beim Abschlusskonzert.
00:16:49: Da war ich sehr nervös aber es war sehr schön am Ende.
00:16:54: Das ist auch ein Ensemble.
00:16:55: Es zwar ein ganz kleines Ensemble, aber bei dem Duo-Spiel gibt's viele Dinge auf die man achten muss.
00:17:01: Man muss sehr auf seinen Partner achten, man muss gucken dass man zusammenspielt Und man muss sehr darauf achten, dass es harmonisch klingt und dass man irgendwie guckt.
00:17:12: Okay wir haben nur die Stimme und die Gitarre.
00:17:15: wie bauen wird das so auf?
00:17:17: Dass der Song trotzdem interessant wirkt fürs Publikum und sich abhebt.
00:17:22: Und sag mal zu dem Chor... Das macht man immer oder?
00:17:26: Dass man im Chor singt oder ist jetzt nur bei dir mit deinem Schwerpunkt so?
00:17:30: Nein, das ist für alle!
00:17:32: Das mit dem Chorus tatsächlich für alle.
00:17:34: Und was?
00:17:35: dann gibt's ja noch Musiktheorie.
00:17:37: Ja, hat
00:17:37: man auch, oder?
00:17:38: Hat
00:17:39: man auch.
00:17:40: Schwieriges Thema!
00:17:44: Warum schwieriges Thema?
00:17:46: Ach das war für mich die größte Hürde.
00:17:48: Ich wusste ja ich habe wenig von Musiktheorie gewusst bis ich ins Studium reingekommen bin und jetzt ist es immer noch wirklich nicht mein bestes Fach.
00:17:57: Ich hab mir erst mal vor dem Studium vor der Aufnahmeprüfung so einen Piano, Kurs online reingezogen der so mehrere Kapitel hat.
00:18:07: Damit ich einfach mal wirklich was über die Stufen lerne und wie das eben alles heißt und was es alles bedeutet also schon eine wirkliche Wissenschaft für sich ist Musiktheorie.
00:18:17: Und dann kommt ja in der Aufnahmeprüfung auch ein theoretischer Teil vor haben mich aber wirklich lange drauf vorbereitet.
00:18:25: uns hat zum Glück geklappt.
00:18:27: Es war auch glaube ich denke ich sehr knapp beim theoretischen Teil.
00:18:30: Aber Ja, Musiktheorie in Jazz ist schon auch anspruchsvoll muss man sagen.
00:18:38: Wir müssen zum Beispiel zweistimmige Melodiediktate aufschreiben in der Prüfung oder vier fünfstimmige Akkorde auch hören.
00:18:47: Oh krass ja das ist schwierig so was rauszuhören.
00:18:49: Das ist schwierig auf jeden Fall aber man kriegt das hin und bei mir ist es einfach so.
00:18:54: ich bin an dem Punkt Ich bin froh dass ich jazzpop mache.
00:18:59: dass sich die Richtung studiere weil klassischer Gesang würde, glaube ich einfach nicht zu mir passen und das ist auch nicht das wo mein Schwerpunkt in der Vergangenheit war vor meinem Studium.
00:19:11: Und deswegen ist es mir das Wert, dass durchzuziehen und es geht jetzt nur noch ein Semester.
00:19:17: Da hast du's hinter dir!
00:19:19: Ja und so schwer auch Musiktheorie sein kann... Öffnet einem ja teilweise schon noch, oder es öffnet einen definitiv andere Türen.
00:19:27: Also man versteht dann halt Musik anders wenn man sich da immer weiter rein nördet in diese Musiktheorie?
00:19:32: Ja!
00:19:33: Es wäre auch nicht mein Favourite aber ich weiß dass das man da einfach wirklich nochmal ganz anders ins Musik machen kommen kann.
00:19:45: Man wird auch besser.
00:19:45: darin irgendwie Songs selber zu schreiben habe ich den Eindruck wenn ich einfach mehr über die verschiedenen harmonischen Verbindungen weiß, kann ich hier auch einsetzen.
00:19:56: Und gerade wenn ich Jazz-Standards singe, dann kann ich vielmehr verstehen und hören was eigentlich passiert.
00:20:04: oder wohin geht der Song?
00:20:06: Es ist vorhersehbarer weil du das schon mal gehört hast, weil du es durchstudiert hast quasi.
00:20:11: Dann kannst du dich gesanglich besser drauf einstellen oder besser darüber improvisieren.
00:20:17: Was mich jetzt noch interessieren wird, das hattest du eben ja gesagt.
00:20:19: Was ist eigentlich der Unterschied?
00:20:21: Oder wie könntest du den Unterschied erklären zwischen Jazz-Gesang und du hast gesagt klassischem Gesang?
00:20:31: Der Unterschied ist sehr groß!
00:20:34: Weil Jazz-gesang ist wirklich die gegenteilige Technik vom klassischen Gesang eigentlich.
00:20:41: Man singt öfters mehr Nasal, man singt auch Man hält den Kehlkopf mehr, könnte man sagen.
00:20:50: Beim klassischen Gesang soll alles immer sehr offen sein und auch eher ein hauchiger, kopfigerer Sound.
00:20:58: Und das ist so der grundlegende Unterschied würde ich sagen.
00:21:00: oder eben die Stücke, die du singst im klassischen singst Du Sonaten oder Arjen eben klassische Stücke aus dem vielleicht achtzenten neunzehnten Jahrhundert vielleicht auch ältere Und Jazz fing ja eigentlich erst in den Zwanzigern an und dann suchst du da ab da so raus, was es für Standards gibt.
00:21:19: Oder kannst dann eben auch in andere Stilrichtungen die dann so in den Siebzigern-Achtzigern aufkommen?
00:21:24: Auch übergehen in Soul oder R&B oder Hop?
00:21:29: Ich glaube wenn würde ich mich da auch eher sehen.
00:21:31: Abgesehen davon dass ich wie gesagt ein bisschen Angst davor habe zu singen aber wenn nicht quasi müsste, würde ich mir auch für den Schwerpunkt entscheiden.
00:21:41: Jetzt haben wir viel darüber gesprochen, was man macht im Bereich des Hauptfachs und Nebenfachs hinsichtlich der eigenen Musikalität.
00:21:50: Jetzt gibt es aber ja noch – das ist eben auch ganz wichtig – diesen künstlerisch-pädagogischen Bereich.
00:21:56: Da hast du schon ein bisschen angeteasert.
00:21:58: Aber was macht man da alles so?
00:21:59: Kannst du uns das mal noch etwas genauer erklären?
00:22:02: Also wir haben zum Beispiel die Unterrichtspraxis, die ist sehr wichtig.
00:22:06: Weil das ist für mich so der Kurs wo ich am meisten lerne weil wir sind immer so vier fünf Leute und jeder muss einmal unterrichten.
00:22:15: es gibt dann verschiedene Praxisgruppen jedes Semester mal was anderes wird immer etwas anderes angeboten zb Kita Kinder haben wir fast jede Semester da.
00:22:27: Wir hatten auch schon eine Ü-Sechziggruppe, letztes Semester hatten wir eine Elternbaby-Gruppe und es soll ein All Inclusive Ensemble bald geben wo jeder mitmachen kann.
00:22:39: Völlig voraussetzungsoffen einfach passend zur EMP.
00:22:43: Und ich muss sagen die Elternbaby Gruppe letztes semester hat auch super viel Spaß gemacht.
00:22:47: Ich habe dabei auch einfach gelernt wie reagieren die Babys Wie reagieren die Eltern?
00:22:54: Welchen Schwierigkeitsgrad kann ich anwenden, wie weit kann ich gehen.
00:22:58: Welche Songs kann ich so verwerten, dass es für die Gruppe einfach aber trotzdem nicht zu schwer ist.
00:23:07: Dass der Gruppe Spaß macht und sie trotzdem was lernt.
00:23:10: Und das ist nicht das Einzige, was wir pädagogisch lernen sondern es gibt auch einen Didaktikkurs.
00:23:16: Das ist zum Beispiel ein theoretischer Kurs.
00:23:19: Da sprechen wir viel über Lehrwerke zum Beispiel.
00:23:23: Was gibt es für musikalische Lehrwerken?
00:23:27: Zum Beispiel jetzt eine Musikschule für Geigen oder für Klavierlernen, gibt es ja superviel für Erwachsene und Kinder und besprechen dann so welche Methoden darin sind gut und welche könnte man nochmal überarbeiten oder auch modernisieren.
00:23:44: Weil ganz oft kommen auch in vielen Kinderliedern, die wir uns anschauen.
00:23:49: Sachen drin vor oder Vorurteile vor, die man heute so nicht mehr sagen kann.
00:23:54: Okay
00:23:55: das heißt ihr setzt euch auch gesellschaftskritisch damit auseinander?
00:23:59: Wie
00:23:59: wird eigentlich Musik in die Gesellschaft gebracht und was ist da vielleicht verbesserungswürdig?
00:24:03: Absolut!
00:24:05: Also es ist wirklich sehr vielfältig.
00:24:07: Es gibt noch einen anderen Kurs.
00:24:08: Da lernen wir einfach darüber didaktisch, wie halte ich einen Einzelunterricht mit einem Schüler ab?
00:24:16: Wie
00:24:16: plane ich den?
00:24:17: Wie muss sich vielleicht auch flexibel sein und vom Plan auch mal abweichen.
00:24:22: Weil es vielleicht noch nicht klappt oder weil der Schüler gerade was anderes braucht.
00:24:26: also wir lernen total, wie gehe ich darauf ein, was der Schüler braucht, wie bringe ich dem Schüler Motivation bei so dass das einfach Spaß bringt?
00:24:36: Und ihr lernt wahrscheinlich auch, wie gehe ich um wenn jemand zum Beispiel eine Blockade hat die vielleicht noch aus einer Schulzeit kommt?
00:24:41: Ja
00:24:41: das ist auch total viel bei älteren Menschen so.
00:24:44: Die schon viel erlebt haben und die dann irgendwie doch nochmal ans Instrument wollen und dafür vielleicht einfach nochmal Einzelunterricht nehmen.
00:24:52: und wir sprechen da viel über Ja, auch so psychische Belastungen.
00:24:56: Wie geht man damit um im Unterricht?
00:24:58: Es ist wirklich alles dabei, worüber wir sprechen und dann gehen wir immer in die Diskussion mit vielen anderen im Kursen, die ihre Erfahrungen teilen, die teilweise schon arbeiten, Musikunterricht geben.
00:25:11: Das finde ich sehr wertvoll, wenn man sich Inspiration von denen holt.
00:25:16: D.h.,
00:25:17: ihr habt eigene Unterrichtsplanung, ihr führt den Unterricht durch, ihr setzt euch auseinander wie ein guter Unterricht.
00:25:24: Vielleicht ist auch Unterricht gar nicht so das richtige Wort.
00:25:26: Können wir vielleicht noch ein anderes, noch ein besseres verwenden?
00:25:29: Und dann ist aber ja ... Du hast es am Anfang schon mal angeteasert!
00:25:33: Es geht ja ganz viel um Bewegung, um Rhythmus und um Percussion.
00:25:38: Wo findet das deinen Platz oder findet das überall Platz?
00:25:41: Kannst du das irgendwie nochmal ein bisschen veranschaulichen?
00:25:44: Also am besten ist es wenn es überall Platz findet.
00:25:48: Wenn du es in deiner Stunde die du planst verteilst... Das heißt Zum Beispiel bei der Eltern-Babystunde haben wir immer angefangen, erst mal was zu singen.
00:25:59: Ein Begrüßungsritual und ein Abschiedsritual sind auch sehr wichtig, dass man da einfach einen Song hat, der immer gleich ist.
00:26:07: Superwichtig ist auch das sich die Beteiligten mit einbringen können zum Beispiel dann ... Wir hatten so ein Lied wo man auf den ... auf dem Baby's dann so ein Massagespiel machen kann.
00:26:19: Und jeder Elternteil darf eine Sache aussuchen oder einen Körperteil aussuchen und das ist eben ne sehr sinnliche Erfahrung, wir versuchen dass Musik mit allen Sinnen wahrnehmbar wird also nicht nur mit dem hören sondern auch übers fühlen übers sprechen Über Rhythmus eben auch.
00:26:43: Also dann meistens.
00:26:44: der zweite Teil war dann so ein Percussion-Teil, wo die Eltern vielleicht zum Beispiel Klanghölzer in die Hand bekommen und die Babys haben dann kleine Glöckchen bekommen damit sie auch was Haptisches haben.
00:26:56: Und damit haben wir einen Percussion Teil der Gruppe beigebracht und den noch mal gesungen z.B.
00:27:04: auch im Kanon.
00:27:06: Dann hat man eine ganzheitliche musikalische Erfahrung.
00:27:09: Die Bewegung bringen wir dann noch in den anderen Teil, vielleicht in der Mitte.
00:27:12: Wo die Eltern zum Beispiel die Babys mal auf den Arm nehmen durch den Raum mit ihnen gehen.
00:27:17: Dann bauen wir vielleicht kleine Stopps ein so dass eben Dynamik einfach erfahrbar wird und die Babies spüren das auch Und die haben dann immer total viel Spaß da dran und lachen.
00:27:29: und genauso was kannst du natürlich dann auch auf eine Gruppe mit erwachsenen Menschen übertragen muss eben anpassen halt und mit Kita Kindern auch Das geht alles.
00:27:40: Es klingt echt so viel cooler als ... zumindestens, als ich in der Schule war.
00:27:44: Der Musikunterricht, den ich mich erinnere, der war nämlich wesentlich trockener und ja, so kann man das echt ganz anders erfahren!
00:27:50: Ich war jetzt am Wochenende auch auf einem Handpan Workshop drei Tage und da ging es auch darum dass wir zum Beispiel unterschiedliche Takte so getanzt und gestampft haben.
00:28:00: also in Bewegung das zu erleben oder zu klatschen Zum einen macht es viel mehr Spaß.
00:28:07: Man versteht's auch anders, das ist ein ganz anderes Lernen.
00:28:12: Es ist wirklich ein körperliches Lernen und es ist bewiesen, dass man sich durch die Bewegung im Körper ... Wir hatten z.B.
00:28:18: Bewegungen und Tanz zwei Semester, da haben wir das auch sehr gelernt.
00:28:22: Da kann man sich Sachen besser dadurch einprägen.
00:28:26: Kannst du dazu noch was erzählen?
00:28:28: Was habt ihr so gemacht?
00:28:30: Das war ein Kurs, der fand am PCK statt.
00:28:32: Am Peter Cornelius-Konservatorium und da sind wir dann immerhin.
00:28:37: Dienstagsmorgens war das immer.
00:28:39: Wir waren nur zu dritt in dem Kurs drei Mädels.
00:28:41: Es war sehr entspannt Und wir haben über verschiedene Raumebenen zum Beispiel was gelernt.
00:28:50: Wie kann ich eine Bewegung machen die eher oben stattfindet?
00:28:55: Eher links, eher rechts Dann gibt es ja noch vorne hinten unten.
00:29:00: Wie kann ich eine Bewegung so groß wie möglich machen und auch so vielfältig wie möglich?
00:29:06: Also wir haben wirklich viel über vielfaltige Bewegungsmöglichkeiten gelernt, damit wir das dann zum Beispiel auch in der Gruppe nutzen können.
00:29:14: Und auch der Gruppen ein gutes künstlerisches Vorbild sein können einfach durch das was wir da gelernt haben.
00:29:21: Wir haben aber So ein paar Salzerschritte gelernt, ein paar Hip-Hop-Schritte.
00:29:25: Das hat auch mega Spaß gemacht, weil das sind so Grundlagen ... Wenn du die Grundlagen weißt und dann irgendwie mal eine Gruppe hast und die sagen, die hätten total Bock darauf, ein bisschen Hip Hop zu lernen.
00:29:36: Du weißt einfach was da drüber?
00:29:37: Und kannst es einbauen!
00:29:39: Das ist total praktisch.
00:29:41: Ja also cool.
00:29:42: Wir haben auch Choreografien erarbeitet zusammen mit der Gruppe manchmal alleine.
00:29:47: Zu dritt auch, zu zweit auch mal.
00:29:50: Und dann hatten wir beim PCK so ein Abschlusskonzert und da durften wir unsere alleinige Performance tanzen.
00:29:57: Ich hab da getanzt auf das Main-Theme von Interstellar, ich liebe das, ich find es total schön!
00:30:04: Und habe dann noch einen Xylophone dazugenommen und hab dann quasi in der Mitte die Musik stoppen lassen und mit dem Xylophon das Main Theme selber gespielt.
00:30:15: Wow... Total schön, also es geht auch darum gerade bei Bewegung und Tanz die verschiedenen Möglichkeiten Musik zu machen oder zu erfahren.
00:30:26: Auch zu verbinden nicht nur tanzen sondern dann wieder die Percussion dabei.
00:30:31: zum Beispiel
00:30:33: Jetzt habe ich zehn Fragen gleichzeitig.
00:30:34: Du musst mich für eine entscheiden.
00:30:38: Du hast dir gesagt du hast das aufgeführt?
00:30:40: Bei einer Art Abschlusskonzert hast du glaube ich gesagt du nix Klang aber nicht nach einer Prüfung,
00:30:47: oder?
00:30:48: Nee das war keine Prüfungen.
00:30:49: Also im Bewegung und Tanz gibt es keine Prüfung.
00:30:51: Das war auch sehr beruhigend muss ich sagen.
00:30:54: D.h.
00:30:54: es gibt immer mal wieder Momente wo ihr wirklich gegenseitig präsentiert Auftritte habt ohne Bewertung also ohne Noten?
00:31:01: Ja
00:31:02: absolut!
00:31:03: Das Abflusskonzert wo ich jetzt gesungen habe mit dem Gitaristen das war auch keine Prügung.
00:31:08: Eine Übung auch, das ist eine Übung für uns.
00:31:11: Wie ist es vor Publikum zu sein?
00:31:14: Wie ist's auf der Bühne zu stehen?
00:31:16: Das ist total wichtig!
00:31:17: Es gibt aber auch Situationen wo das als Prüfung auch bewertet wird und es ist trotzdem ein kleines Publikums dabei.
00:31:24: Ja dann sprechen wir doch mal darüber weil das würde mich auch noch interessieren und bestimmt auch unsere Hörerinnen.
00:31:30: ja wie sieht es so aus mit Prüfungen?
00:31:32: was was gibts denn so für Prüfungen?
00:31:34: kannst du mal ein paar vielleicht erklären?
00:31:38: Es gibt zum Beispiel die Theorieprüfungen.
00:31:41: Die sind dann alle zwei Semester bei mir, das sind insgesamt zwei und die erste war eine Satzlehre-Prüfung ein Teil Satzleeres circa eine Stunde eine Klausur und die zweite Prüfung war dann Gehörbildung wo du dann von der Lehrkraft, was vorgespielt bekommst auf dem Klavier und dann musst du es notieren als Diktat zum Beispiel.
00:32:03: Das
00:32:03: ist so schwer!
00:32:04: Ist das so cool wenn man's kann?
00:32:05: Ja es ist supercool wenn man es kann.
00:32:07: ich hatte zum Glück auch eine richtig gute Nachhilfe und hab dann eine supergute Methode gelernt wie ich besser hören kann.
00:32:15: Aha...
00:32:16: Was ist die Methode?
00:32:16: Die Methode ist dass man sich quasi
00:32:20: die Stufen
00:32:21: also eine Tonleiter hat ja quasi acht Stufen, dass man sich das in Zahlen vorstellt von eins bis acht.
00:32:27: Und dann erst mal beim zweiten Hören zum Beispiel der Melodie schreibt man sich erstmal nur die Zahlen auf und kann so z.B.
00:32:37: die Stufen erstmal besser hören und das dann am Ende in die Tonart übersetzen.
00:32:41: dafür braucht man aber die Melodie nicht mehr hören.
00:32:44: Das kann man auch so machen wenn man die Tonat weiß.
00:32:48: super wichtig ist Dass man den Dreiklang im Kopf hat und wenn man dem weiß, kann man die anderen Töne quasi davon abhängig machen.
00:33:00: Und dann gucken wie weit sind sie davon entfernt?
00:33:03: Das ist so der Trick!
00:33:04: Dass man quasi immer die Tonika so im Kopf hatte dass man die weiß.
00:33:08: was ist der Grundton?
00:33:09: wo will die Melodie hin?
00:33:11: Wie fühlt sich das an?
00:33:11: also es geht auch sehr um Fühlen
00:33:15: Probier ich mal aus.
00:33:16: Okay, also Theorieprüfung?
00:33:18: Was gab
00:33:19: es noch für Prüfungen?
00:33:20: Dann hatte ich bis jetzt schon eine künstlerische Gesangsprüfung.
00:33:24: Da habe ich fünfzehn Stücke vorbereitet und am Ende habe ich dann zwei oder drei glaube ich gesungen.
00:33:31: Zwei Solotranskriptionen auch.
00:33:33: Also das ist dann zum Beispiel wenn jemand scattered im Jazz ...
00:33:37: Okay, was ist Getten?
00:33:38: Das ist dieses... Was man so ganz oft hört wenn Jazz-Sängersängerin improvisieren.
00:33:49: Und da gab's zwei die ich quasi genauso übernommen hab und genauso nachsingen sollte.
00:33:55: Habe ich aber dann Ende des Semesters dran gearbeitet und hat auch dann zum Glück gut geklappt.
00:34:01: Dann hatte ich eine pädagogische Prüfung letztes Semester.
00:34:04: das war relativ kurz, fünfzehn Minuten.
00:34:09: Da ging es darum, eine Gruppe anzuleiten.
00:34:11: Also ein kleines Ensemble und mit denen konnte ich eigentlich machen worauf ich Lust habe.
00:34:17: Dann hab' ich einen Lieblingssong von mir genommen Von einer Kapellergruppe Und hab den dann in verschiedenen Dynamiken gesungen.
00:34:26: Ich hab der Gruppe dann so Bilder gezeigt zum Beispiel und da war dann ein Wald Und dann war die Aufgabe, lasst es uns mal in der Stimmung singen.
00:34:34: Dann habe ich das nächste Bild gemacht.
00:34:36: Dann war da Donner und Regen und dann habe ich gesagt lass es uns einmal in der stimmung singe.
00:34:40: und eben ganz viele verschiedene Methoden angewandt und ausprobiert und mit einer Improvisation gestartet.
00:34:47: Also es ist wirklich eine ganz
00:34:47: praktische Prüfung.
00:34:49: Das ist ja so ne coole Idee, das mit den Bildern zu machen!
00:34:52: Das
00:34:53: lernst du alles in diesem Studium
00:34:56: also... Die nehme ich mir auf jeden Fall mit die Idee, dass es richtig cool ist.
00:34:59: Hauptsache auch Spaß und ein bisschen was mit Schauspielern auch zu tun hat.
00:35:03: Es macht mich auch immer sehr spaß.
00:35:06: Ich hatte noch eine andere Prüfungen.
00:35:10: Das war eine mündliche Prüfung.
00:35:12: Da hab ich ne kleine Impuls-Präsentation darüber gehalten, wie man seine Schülerschülerinnen im Unterricht nachhaltig motivieren kann.
00:35:20: Auch schon wieder ein mega interessantes Thema?
00:35:22: Ja
00:35:22: total.
00:35:23: und hab da ne kleine Präsentation drüber gemacht... ...und danach noch nen Gespräch!
00:35:28: Aber wir sind so eng mit unseren Dozenten, dass sich das gar nicht wie n Prüfungsgespräch richtig anfühlt.
00:35:36: Also klar, man ist trotzdem nervös Aber wir sind ja nur zehn Leute im Studiengang und wir haben drei, ja insgesamt drei Dozentinnen.
00:35:45: Und das war so eine schöne Atmosphäre auch wieder darüber zu sprechen und was sie so für Fragen haben.
00:35:54: Schön!
00:35:55: Das war auch etwas, was ich dich auf jeden Fall noch fragen wollte, was er so angeklingen ist – jetzt hast du es auch gesagt.
00:36:00: Ihr seid ein ganz kleiner Studiengang.
00:36:01: Genau.
00:36:01: Und ihr habt ne ganz intensive tolle Betreuung?
00:36:05: Ja Es ist fast ein Eins-zu-Eins-Betreuung.
00:36:08: Eigentlich ist das nicht, aber es fühlt sich auf jeden Fall so an ... Weil man super viel Unterstützung bekommt bei den Arrangements die man schreibt.
00:36:19: Man kann immer eine E-Mail schreiben und anrufen.
00:36:21: Und man wird immer gehört.
00:36:23: Das ist total wichtig.
00:36:25: oder auch wenn's irgendwelche organisatorischen Anliegen gibt.
00:36:28: Zum Beispiel muss ich darauf einstellen, wenn man EMP studiert, dass man seinen Stundenplan selber planen muss.
00:36:35: Und dass man auch viel rumschieben muss.
00:36:37: Weil einfach nicht immer alles angeboten wird, weil es halt relativ wenige Dozentinnen sind und der Studiengang relativ klein ist.
00:36:45: Es ist aber dadurch machbar, dass wir halt super viel Unterstützung von ihnen bekommen.
00:36:51: Sie haben uns auch Kompromissvorschläge gemacht.
00:36:53: wenn wir sagen ich kann ... Ich schaff's nicht das ganze Semester da zu sein Dann ist okay.
00:36:59: dann bekommen wir noch vielleicht eine extra Aufgabe irgendwie ne Studie machen oder so Und dann hat sich das auch erledigt und können wir den Kurs trotzdem belegen.
00:37:08: Es gibt immer Lösungen, und das Gefühl wird einem wirklich dauerhaft vermittelt.
00:37:12: Das ist super schön!
00:37:13: Also es ist richtig, richtig toll, ne?
00:37:15: Weil das ist ja lange nicht in allen Studiengängen so... Ja voll.
00:37:18: ...und was du beschreibst finde ich total schön.
00:37:21: Du hast ja auch gesagt, dass deswegen die Prüfung, klar man ist trotzdem nervös, aber dass die Prüfungen sich deswegen nicht so schlimm anfühlen.
00:37:30: Und beim Thema Prüfung will ich noch mal einhaken.
00:37:33: Lass uns nochmal kurz über die Aufnahmeprüfung, beziehungsweise es ist ja eine Eignungsprüfung sprechen.
00:37:41: Kannst du etwas darüber erzählen was man da eigentlich können muss und wie das abgelaufen ist?
00:37:47: Wie das für dich war?
00:37:49: Ich weiß aus dem Vorgespräch!
00:37:50: Du warst auch nervös, wäre auch komisch wenn nicht.
00:37:52: Hol uns doch da mal so ein bisschen rein.
00:37:54: Also ich hab mich ja ganz lange darauf vorbereitet, vor allem auf die Theorie.
00:37:58: Ich war trotzdem nervös und hatte auch Angst, dass es dafür nicht reicht.
00:38:03: Die Theorie war aber eine Online-Klausur also der Teil war online zu Hause das heißt man konnte sich ein bisschen unterstützen dabei.
00:38:13: Und dann gab's noch einen Teil der in der Hochschule stattfand.
00:38:18: Ich war schon aufgeregt, aber dann waren wir irgendwie nur zu dritt.
00:38:22: Ich saß im Foyer von der Hochschule und es kamen nur drei Leute mit mir Aufnahme- prüfungen gemacht haben und dachte ich so das wird ja ganz entspannt.
00:38:29: Wir wurden dann mit Süßigkeiten unten an der Treppe abgeholt von einer Kommilitonin von mir.
00:38:35: Die hat einfach unsere Ausweise angeguckt und dann sind wir zusammen hochgegangen.
00:38:39: Es war wirklich eine entspannte Atmosphäre Und dann waren da die zwei Dozentinnen Im Raum schon Und es gab dann quasi eine pädagogische kleine Prüfung.
00:38:51: Ich glaub, zwanzig Minuten waren das ... Wo man was anleiten muss?
00:38:55: Wo man sich irgendwas für die Gruppe überlegen kann, die da ist.
00:38:58: Es kamen auch noch andere Studierende dazu, weil wir eben so wenige waren und die Dozentinnen haben mitgemacht.
00:39:06: Also, es war wirklich ne superkühle Atmosphäre.
00:39:09: Da hab ich mir so ne kleine Bodypackage überlegt.
00:39:12: Und dazu so ein Sprechtext!
00:39:15: Und den haben wir dann verschoben und verschieden gemacht, im Kanon gemacht.
00:39:20: Das funktioniert eigentlich immer ganz gut in der Aufnahmeprüfung wenn man sich da irgendeinen Kanon überlegt.
00:39:24: Ein
00:39:24: guter Tipp an dieser Stelle was man so machen kann?
00:39:27: Ja und dann gab es auch noch den künstlerischen Teil also Hauptfachprüfungen und Nebenfach Prüfungen.
00:39:35: das war dann in einem ja und da habe ich dann drei Stücke vorgesungen.
00:39:42: Ich hab mir so ein Jazz-Stück überlegt, obwohl ich kannte gar nicht so viel Jazz.
00:39:46: Ich hab eigentlich nie im Leben Standards gesungen.
00:39:50: Ich habe viel Musical immer in der Schule und überhaupt gesungen .
00:39:54: Und das war kein richtiges Jazzstück.
00:39:57: Das war auch von einem Film von The Sound of Music ... Aber es hat mehr nach Jazz geklungen.
00:40:04: Dann kamen da zwei, drei Menschen, die mich begleitet haben am Kontrabass, am Schlagzeug oder am Klavier Und dann saß da mein jetziger Hauptfachgesangslehrer.
00:40:15: Genau, und die Professorin von der EMP war auch noch dabei.
00:40:20: Das war wieder eine entspannte Atmosphäre.
00:40:22: Die meinten so ... Ach ja, das war schön!
00:40:26: Ich hätt mich jetzt mit einem Cocktail hier hinsetzen.
00:40:28: Es war total süß, ich hab mich total gefreut.
00:40:34: Einfach Spaß gemacht mal mit so einer Band zu spielen.
00:40:36: Ja, ich dachte gerade
00:40:37: das ist ja total cool!
00:40:38: Das war dann auch total neu.
00:40:40: und dann habe ich mich da auch echt gefreut und so gemerkt oh das wäre echt schön wenn es hier klappt.
00:40:44: Dann gab's noch eine kleine Gitarrenprüfung also Nebenfachprüfungen.
00:40:49: fürs Nebenfach muss man aber nicht so viele Kenntnisse haben.
00:40:52: Also es reicht wenn man da wirklich... Ein paar Grundakorde hätten auch gereicht.
00:40:56: Ich hab halt schon länger Unterricht genommen, aber ich glaub wirklich sich zu begleiten war das Wichtigste.
00:41:02: Ich habe dazu dann auch gesungen.
00:41:03: So hier wird es keinen Solo gespielt in Gitarre Das reicht im Nebenfach wenn man sich selbst begleitet kann irgendwie oder so ein bisschen was weiß.
00:41:13: Und das waren die Prüfung.
00:41:15: oder fehlt noch etwas?
00:41:17: Nee, das waren die Teile.
00:41:18: Im EMP-Teil, was ich gerade angesprochen hatte mit dem Kanon, da gab es auch noch mal kleine untere mehrere Teile wo man dann am Anfang mussten wir quasi eine Bodypackasche erst einmal mitmachen und da wurde quasi erstmal geguckt wie affin wir dafür sind das so aufzufassen.
00:41:37: Es ist aber nicht schlimm wenn man sich damals vertut weil das ganz normal.
00:41:40: in dieser Situation ist man ja auch nervös Und man lernt das ja auch innerhalb des Studiums.
00:41:46: Dann gab's irgendwie noch am Ende ein Teil, wo wir nochmal alleine reingerufen wurden und da hab ich dann einen Gedicht vorgesprochen... Also es macht mir eigentlich auch immer echt viel Spaß was zu sprechen!
00:41:58: ...und dann gab es noch einmal vom Blatzingen.
00:42:02: Das war ein bisschen holprig bei mir.
00:42:05: Aber das war so eine Art Kinderlied oder Volkslied, von daher waren die Notenverläufe nicht so mega schwierig.
00:42:11: und da haben sie dann auch am Ende gesagt ja es war ja ne Melodie also hat ja gut geklungen.
00:42:17: Also man muss noch nicht perfekt perfekt sein?
00:42:19: Nein
00:42:19: überhaupt nicht!
00:42:20: Es war wirklich ganz cool.
00:42:22: Und soweit ich weiß, gibt es ja auch Vorbereitungsmöglichkeiten.
00:42:25: Also Kurse, es gibt ja viele Infos auf der Webseite die man findet oder man kann sich auch beraten lassen von der Studiengangsleitung.
00:42:31: das ist ja auch eine Option wenn man da irgendwie mal ein Gespräch vorhaben möchte über die Aufnahmeprüfung.
00:42:37: Ja
00:42:37: genau es gibt also Beratungsstellen und es gibt halt einen ganz tollen Vorbereitungskurs für die Theorie.
00:42:43: Da weiß man dann einfach was auf einen zukommt.
00:42:45: Ich habe es leider nicht gemacht weil ich zu der Zeit nicht konnte aber ... ist, glaube ich super hilfreich.
00:42:51: Und sich da einfach reinzufüchsen und... Ich glaub wenn man dann nochmal eine Lehrkraft vor sich hat der man einfach Fragen stellen kann es noch einfacher als bei mir mit meinem online Kurs.
00:43:02: Da konnte ich keine Fragen stellen.
00:43:04: Ja das ist glaube ich noch besser.
00:43:06: Das heißt den würdest du auf jeden Fall empfehlen?
00:43:08: Würde
00:43:08: ich empfehle ja
00:43:09: Okay
00:43:10: Gut
00:43:11: Dann machen wir doch mal einen Haken an des Thema Prüfung.
00:43:16: Wir hören es ist machbar Vorbereiten sollte man sich aber schon.
00:43:19: Na klar!
00:43:22: Und wir haben vorhin schon mal ein bisschen darüber gesprochen über Praxisprojekte, da hast du auch schon Beispiele genannt... Ihr macht das, glaube ich relativ viel im Studium soweit.
00:43:32: Ich weiß also Projekte mit Kitas, mit Schulen oder mit irgendwelchen sozialen Einrichtungen?
00:43:36: Du hattest diesen Baby-Erwachsenenkurs hast du schon genannt und kannst du noch einen nennen?
00:43:45: Und noch irgendein Praxisprojekt?
00:43:46: Gerne!
00:43:47: Es steht ein großes Praxisprojekt an wo wir jetzt schon allen Semester drauf hingearbeitet haben.
00:43:52: An zwar ist das EMP Mobil.
00:43:55: Da geht es darum, dass wir mit einem Lastenfahrrad nächstes Semester durch die Straßenvermeinst ziehen werden.
00:44:01: Aha!
00:44:02: Und in dem Lasten Fahrrad sind dann ganz viele verschiedene Instrumente drin hin von Bass-Ukulelen zu Ukulelen, zu Glocken, Karronn-, Konga-, Kadjempen – das ist einfach eine Mischung aus Karon und Najembe?
00:44:18: Also unsere Professorinnen haben das ... bei Thomas alles bestellt und wir durften sogar selber Sachen aussuchen, die wir gerne nutzen möchten.
00:44:28: Und dann war es eben unsere Aufgabe Arrangements dafür zu schreiben.
00:44:32: Ich habe mir jetzt ein Song rausgesucht und hab geguckt wie kann man das dann auf der Straße von Mainz sozusagen als Straßenmusik interaktiv anleiten?
00:44:43: So dass Menschen zu uns kommen mit uns auf der Strasse Musik machen wollen!
00:44:46: Ach krass.
00:44:47: und dann eben kleine Gesangsteile den Menschen beibringen, darum geht's.
00:44:53: Und wie man den Kachon-Rhythmus spielt oder sich mit dem Schäker auch dazu stellt und einfach Spaß dabei hat zusammen Musik zu machen.
00:45:02: Das machen wir an verschiedenen Plätzen in Mainz.
00:45:06: Wir lernen dabei viel darüber, wo man sich die Rechte dafür herholt, wie das überhaupt rechtlich ist ... Weil das natürlich auch was ist, was du beruflich danach weitermachen kannst solche Projekte.
00:45:18: Und es ist super wichtig dass wir das auch lernen.
00:45:20: dieses organisatorische dahinter Das ist viel Arbeit
00:45:25: Und so welche Regeln es gibt.
00:45:26: Bei Straßenmusik ist es doch so, dass immer irgendwelche bestimmten Plätze nur erlaubt sind und das wechseln dann in Mainz wo man Straßenmusika machen darf.
00:45:35: Das kann man online nachgucken aber das muss man halt erst mal wissen.
00:45:38: Genau!
00:45:39: Dass es existiert und wo man das finden kann.
00:45:42: deswegen das ist total hilfreich und wir gehen nicht nur auf Plätze in Mainze zu sondern auch in soziale Einrichtungen zum Beispiel zur Lebenshilfe oder einen alten Wohnheim.
00:45:56: Wir hatten jetzt auch noch ein Café in der Stadt angefragt, wo wir das vor dem Café machen können.
00:46:01: Da sind total viele Familien oft und Kinder.
00:46:05: Und ja ist einfach wichtig, dass eine so große Bandbreite wie möglich angesprochen wird, dass wir Musik zu so vielen Menschen wie möglich bringen können.
00:46:14: Das ist auch der Sinn des Projekts.
00:46:16: Mega!
00:46:18: Ein Jahr oder ein Semester?
00:46:19: Was war's noch mal, wie lange hat es?
00:46:20: bereitet ihr euch jetzt vor.
00:46:21: Also das war jetzt ein Semestern, also eine halbe Jahr und die Durchführung ist dann nächstes Semester, also im Sommersemester.
00:46:28: Und wir kriegen sogar einen Training bald, wie wir mit dem Lastenfahrrad durch die Stadt fahren ... Weil das hab ich auch noch nie gemacht!
00:46:35: Ja,
00:46:36: hab ich ja auch noch nicht gemacht.
00:46:37: Ist bestimmt witzig dann... Ach cool!
00:46:40: Das ist jetzt so eins von vielen Projekten.
00:46:43: Willst
00:46:43: du noch eins sagen?
00:46:44: Gerne
00:46:45: Wir haben mal, was mir auch sehr viel Spaß gemacht hat in dem Kurs.
00:46:50: Ich weiß gar nicht mehr wie der Kurs hieß es war auf jeden Fall künstlerisch pädagogische Praxis.
00:46:55: unter dem Modul ist es dann abgespeichert.
00:46:59: Es ging um Filme Kurzfilme und wir sollten quasi uns überlegen Wie kann man Kurzfilmen vertonen?
00:47:07: Wir haben viel damit gearbeitet dass man jetzt zum Beispiel nur ein kurzfilm sieht Aber nicht den Ton und wir machen die Sounds dazu.
00:47:17: Welche Instrument oder welche Geräusche können wir machen, um den Film zum Leben zu bringen?
00:47:23: Oder wie funktioniert auch Filmmusik?
00:47:25: Mich hat das total interessiert!
00:47:29: und haben dann eben auch selber Kurzfilme gedreht über die Weihnachtsferien.
00:47:33: Ich hab mit so ganz vielen Lichtern was gemacht, immer auf dem Weihnachtsmarkt, auf jedem Weihnachtsmarkt, auf dem ich war gefilmt ... Das ist ja schön!
00:47:40: Ich liebe sowas weil es einfach so perfekt, ich habe das seit meiner Kindheit schon gerne gemacht.
00:47:45: Und wenn du's im Studium machen darfst, ist es noch toller.
00:47:49: Und da hab' ich dann gefilmt.
00:47:50: Jemand anderes hat mein Film bekommen und dazu einen Ton gemacht eine Musik bei mir Und ich hatte auch einen Film von der Kommilitonin und hab ihren Sound gemacht.
00:48:01: Das war aber eher dann so Mickey-Mousing, was ich gemacht hatte.
00:48:04: Mickey Mousing ist wenn du jeden einzelnen Sound vertontst also die Schritte oder zum Beispiel Engähnen ... Oder es geht oft in eine sehr lustige Richtung.
00:48:17: das kam ja ursprünglich von dem Mickey Mouse Cartoon.
00:48:20: tatsächlich haben wir uns auch angeguckt.
00:48:22: Also habe ich auch echt viele super interessante Sachen gelernt die man dann wiederum auch anwenden kann mit Praxisgruppen.
00:48:29: Warum nicht so was einfach mal mit einer Gruppe machen, einen Film vertonen und dazu die Musik selber machen?
00:48:35: Das
00:48:36: ist der Wahnsinn!
00:48:37: Ich nutze
00:48:37: das bis heute.
00:48:38: Ich finde es total cool.
00:48:39: Also richtig, richtig cool.
00:48:41: Ja... ...ein bisschen Wahnsinn.
00:48:45: Gibt's irgendwie ein Lieblings-Kurs, Lieblungsprojekt, was du noch nicht genannt hast, über was du gerne erzählen würdest weil es so toll war.
00:48:56: Also, ich würd sagen das mit dem Kurzfilm.
00:48:58: Das war schon richtig toll!
00:48:59: Es war am ersten Semester.
00:49:01: was aber auch sehr Spaß gemacht hat, war die Eltern-Babygruppe auf jeden Fall.
00:49:07: Okay also das waren so die Highlights?
00:49:09: Das war ein Highlight, das war immer unser Glücksseminar weil wenn du in den Raum kommst und dann liegen da so fünfzehn Babys und du machst mit denen Musik und alle lachen und haben Spaß, dass ist einfach ein schönes Gefühl.
00:49:24: Wenn der Kurs dann zu Ende war und die Musik plötzlich aufhört, wir quasi fertig sind mit unserer Arbeit.
00:49:31: Dann kriegen die Babys die Jacken angezogen... ...und dann wurde geschrien und es wurde wieder laut!
00:49:37: Und das war immer so witzig.
00:49:39: Coole Erfahrung, auf jeden Fall.
00:49:42: Doch, das waren meine Favorites.
00:49:45: Gab's denn irgendwas im Studium, mit dem du vorher nicht gerechnet hast?
00:49:49: Was dich irgendwie überrascht hat?
00:49:52: Es gibt sehr viele Sachen, immer wieder überraschen und die mich auch schon überrascht haben.
00:49:59: Das sind einfach so Sachen, die man lernt aber die man nicht erwartet dass man sie lernt weil man denkt ja das gehört ja eigentlich zu einer anderen Kunstform zum Beispiel dass wir so viel mit Improvisationen arbeiten oder dass wir auch so viele andere Studierende kennenlernen können.
00:50:17: Das hat mich auch überrasacht.
00:50:19: Inwieweit passiert es denn?
00:50:20: Andere Studis kennen lernen?
00:50:21: also inwieweit habt ihr mit anderen Fächern zu tun?
00:50:24: Weil die Kurse überschneiden sich so oft.
00:50:27: Ich hab viel mit den Jazz-Leuten zu tun, aber wir haben auch viel mit dem Lehramtsstudierenden zu tun und da kann man sich total gut austauschen.
00:50:35: Das habe ich nicht gewusst oder erwartet, dass der Austausch schon so groß ist.
00:50:41: Das fand ich sehr schön!
00:50:42: Ja das ist ja eine coole Mischung ne?
00:50:44: Ihr seid ein ganz kleiner, quasi familiärer Studiengang Aber ihr habt dann trotzdem noch mit anderen Studiengängen die Überschneidungen Und könnt da auch nochmal andere Inspirationen und Kontakte knüpfen.
00:50:54: Ja, und was mich auch auf jeden Fall überrascht hat ist das einfach die Atmosphäre so familiär ist.
00:51:00: Das wie du gerade gesagt hast dass man so ein kleiner Studiengang ist wo man einfach richtig gut betreut wird und man sich echt keine Sorgen machen muss Dass man irgendwas nicht schafft oder dass man das Studium nicht schaft so gar nicht Und man isst auch nicht überlastet.
00:51:19: Also es ist wirklich alles im Rahmen.
00:51:20: Man hat vielleicht in den Ferien mal irgendwie ein oder zwei Aufgaben, aber das ist komplett machbar!
00:51:26: Ich habe trotzdem super viel Freizeit und kann auch super viel anderes lernen.
00:51:32: Mir fällt noch gerade eine Sache ein die mich selber überrascht hat und zwar dass ich so eine coole Band gefunden hab einfach über ne Dozentin und zwar die Bewegung und Tanz bei mir unterrichtet hat.
00:51:43: Die hat dann gefragt ja Hannah hast du eigentlich schon ne Jazzband?
00:51:47: Ich dann so, nein.
00:51:48: Aber ich hätte gerne einen und dann hat sie mir die Kontakte vermittelt.
00:51:51: Und jetzt habe ich eine coole Band, die heißt Blue Spice.
00:51:54: Cool!
00:51:54: Ja?
00:51:55: Gerne mal googeln, Blue Spices Band.
00:51:59: Mit der mache ich total viel.
00:52:00: Wir haben viele Auftritte.
00:52:01: Wir spielen viel Funk, verschiedene Stilrichtungen.
00:52:05: gestern hatten wir wieder ne Probe.
00:52:08: es war total cool im Produktiv und das ist so schön dass man dann irgendwie doch dahin kommt in das, was man liebt und diese Arbeit, die man liebte.
00:52:17: Ich hätte nicht gedacht, dass es alles sich so richtig fügt!
00:52:22: Und ihr habt ja Auftritte in Mainz wahrscheinlich oder regelmäßig irgendwie hier im Umkreis?
00:52:26: Wir haben im Umkreis von Nierstein oft Auftritten.
00:52:29: Wir haben jetzt am neunzehnten April einen Auftritt in Saulheim Pop, Jazz & Brunch Genau und es gibt Tickets bei Event Tim.
00:52:38: Das sind wir auch sehr dankbar für... so machen können und das ist einfach eine total schöne Erfahrung mit der Band.
00:52:46: Und auch wichtig fürs Studium, weil ich die Sachen, die ich bei der Band singe dann auch wieder in den Gesangsunterricht mit einbringen kann.
00:52:52: Ja klar, das gegenseitig.
00:52:54: Was willst du denn sagen?
00:52:56: Inwieweit hast Du Dich denn als Künstlerin durch das Studium weiterentwickelt?
00:53:00: Das ist ne gute Frage!
00:53:02: Weil ich finde man merkt dass selber immer gar nicht.
00:53:05: Also man merkt es vielleicht dann mal, wenn man sich was anhört und dann denkt, okay.
00:53:10: Okay ist das irgendwie doch besser?
00:53:11: Du klingst schon besser!
00:53:14: Aber ich glaube so richtig würde ich's erst merken, wenn ich mir Aufnahmen von vor fünf Jahren anhöre, was ich auch manchmal mache Und dann merk' ich ah ok Es hat sich wirklich etwas getan und am meisten merkt man es Wenn Leute einem das auch sagen oder wenn selbst eine Gesangstlehrer-Lehrerin dir das sagt Hey, du hast dich mega verbessert oder du machst voll die Fortschritte.
00:53:36: Oder auch die Dozentinnen in EMP sagen das auch?
00:53:40: Oder nach der pädagogischen Prüfung meinten sie auch ... Das ist wirklich total schön zu sehen wie ihr euch entwickelt habt.
00:53:46: In nur drei Semestern und schon so viel jetzt über die Methodik der EMP wisst und dass so schnell und situativ auch anwenden könnt.
00:53:57: Das is wirklich schön!
00:53:58: Also man muss es manchmal wirklich gesagt bekommen weil man immer so in diesem, ich will besser werden.
00:54:04: Also ich bin schon sehr perfektionistisch und ich will immer besser werden und an mir arbeiten.
00:54:09: aber man darf auch mal sich auf die Schulter klopfen und stolz auf das sein was man geschafft hat.
00:54:14: Generell eine wichtige Fähigkeit können wir uns wahrscheinlich alle ein bisschen mehr vornehmen das häufiger zu machen sich selbst mal auf die schulter zu klopften.
00:54:23: umso schöner dass es bei euch im studium tatsächlich stattfindet also dass dann da auch drüber gesprochen wird dass dann der entwicklung ist etc.
00:54:29: das ist ja total schön.
00:54:31: Was würdest du denn sagen, für wenigstens das Studium geeignet?
00:54:33: Also wem würdest Du es dann empfehlen.
00:54:36: Das Studium ist ja so eine Mischung aus Kunst und Pädagogik.
00:54:40: also wir machen ja viel Wir gucken ja viel dass wir in andere Kunstformen auch noch mit eintauchen.
00:54:49: Es geht aber natürlich auch um Musik.
00:54:51: also man sollte auf jeden Fall musikalisch sein und offen für diese Mischform, offen für neue Formen des Unterrichts.
00:54:59: Und nicht nur der Lehrer sitzt da und hört halt zu und ist sein Pausenbrot und hat eigentlich keinen Bock auf den Musikunterricht.
00:55:06: Der Schüler spielt irgendwas auf der Flöte vor!
00:55:08: Also so soll es halt nicht sein... Man muss schon offen sein für kreative Prozesse.
00:55:15: Man sollte irgendwie eine künstlerische Ader haben.
00:55:18: Kreativ sein.
00:55:20: Aber was auch super wichtig ist, weil wir halt mit Menschen arbeiten, ist Empathie.
00:55:25: Dass man einfach im Verständnis dafür entwickelt, was passiert gerade hier?
00:55:29: Was passiert mit der Gruppe?
00:55:31: Nehmen die das gut an?
00:55:32: Oh okay ich muss vielleicht doch etwas ändern!
00:55:35: Das es dann die Flexibilität, die reinkommt, die man auf jeden Fall haben muss und man muss kommunikativ sein.
00:55:42: Das ist super wichtig bei der Arbeit mit Menschen.
00:55:45: Ja und es dann auch nicht persönlich nehmen, wenn es nicht klappt das eigene Konzept also was du ja gerade gesagt hast sich dann drauf einzugehen und eben nicht persönlich zu nehmen dass die Persons grade nicht versteht weil...ja...das
00:55:57: liegt
00:55:58: so..das liegt dann da nicht daran?
00:55:59: Ja
00:55:59: ich habe das auch total oft, dass jetzt meine Schülerschülerin im Gitarrenunterricht mal etwas nicht verstehe und dann merke ich aber auch Kommon!
00:56:08: Du machst es noch nicht lange Du lernst es auch erst gerade, dann überlegst du dir vielleicht noch mal eine andere Art und Weise beizubringen.
00:56:15: Es ist wirklich auch ein bisschen learning by doing Und wir haben ja so viele Praxissachen im Studium Ich glaube eines der Studiengänge mit den meisten Praxiskursen Ja So dass das Lernen wirklich dadurch noch schneller vorangeht weil ich finde praktisch lernt man oft noch mehr.
00:56:34: Also bei mir persönlich
00:56:36: Wahrscheinlich muss man für den Studiengang auch ein bisschen bereit sein, ab und zu mal eine rote Linie in der eigenen Komfortzone zu übertreten.
00:56:43: Beziehungsweise eine eigene Komfortzone zu verlassen kann ich mir vorstellen?
00:56:47: Ja
00:56:47: es ist ein guter Punkt!
00:56:50: Ich mag das aber total weil ich merke daran wächst man immer am meisten.
00:56:54: Wenn man so ganz kein Stück aus der Komfortsonne herausgeht und das Herz schlägt mega doll, man muss auf die Bühne und man denkt so ah ich will nicht, ich will
00:57:05: Definitiv.
00:57:06: Bei
00:57:06: so vielen Sachen oder auch bei neuen Praxisgruppen, die man dann hat
00:57:10: Und man kann halt manche Dinge auch erst neu für sich entdecken wenn man bereit ist diese Linie zu übertreten und das auszuprobieren.
00:57:19: Über eine Sache will ich auf jeden Fall noch sprechen und zwar das Thema Vorurteile.
00:57:26: Da haben wir ja vorher auch schon mal einen geführenden Mann vorgesprächen, da haben wir ein bisschen darüber gesprochen und es gibt so ein paar Vorurteile rund um dieses Fach.
00:57:34: Und zwar das erste Vorurteil.
00:57:38: was gerne im Raum steht ist ja hier macht nur etwas mit kleinen Kindern.
00:57:43: Was würdest du denn dazu sagen?
00:57:45: Das sagen viele Menschen oder ich sag mal so viele Menschen denen ich erzähle Ja ich studiere elementare Musikpädagogik.
00:57:54: Die fragen dann, ah ja das ist musikatische Früherziehung.
00:57:58: Oder die sagen dann, du arbeitest mit Kindern?
00:58:02: Es ist noch viel mehr als das.
00:58:03: ich verstehe aber dass man es falsch verstehen kann.
00:58:06: wegen Elementare.
00:58:08: so auf Elementary School vielleicht bezogen könnte man jetzt denken Aber es bedeutet eigentlich vielmehr grundlegend und grundsätzlich Das bedeutet elementar.
00:58:21: also Wir beschäftigen uns künstlerisch auf einem sehr hohen Niveau mit den Grundphänomen von Musik.
00:58:28: Also schon grundlegende Dinge wie jetzt, was wir angesprochen haben, Dynamiktempo-Frasierung.
00:58:35: aber es ist dann so dass wir das bei den Praxisgruppen eben anpassen ja auf deren Niveaux.
00:58:40: dazu ist es aber wichtig, dass wir auch ein sehr hohes Niveaus kennenlernen damit wir das eben für jeden unterrichten können.
00:58:50: Voraussetzungs offen Das ist eben das Wichtige, dass es nicht nur für Kinder ist.
00:58:55: Man muss nicht mal mit Kindern arbeiten, wenn man es nicht will.
00:58:59: Ja genau!
00:58:59: Man muss die Kurse ja nicht belegen und es gibt ja genug andere Praxiskurse, die man dann belegen kann.
00:59:05: Ja, das finde
00:59:05: ich auch immer so ganz wichtig.
00:59:06: Und muss das gar nicht ... Nein machen ne?
00:59:09: Und inwieweit wie viel man das mitnimmt, kann man eben schon selber auch steuern im Studium.
00:59:15: und du hast noch einen wichtigen Punkt angesprochen oder so ein Vorurteil und zwar EMP, also elementare Musikpädagogik wäre irgendwie ein Fach wo ... Also ein Musikstudium was leichter ist.
00:59:29: Was gerade eben schon mal kurz gesagt ist Quatsch oder?
00:59:31: Ist
00:59:31: absolut quatsch!
00:59:34: Wie ich gesagt habe wir beschäftigen uns mit auf einem ziemlich hohen Niveau mit Musik.
00:59:40: Und dazu kommt dann halt noch diese pädagogisch krasser Ausbildung.
00:59:43: Genau.
00:59:45: Ja, ich glaube, gefällt dir noch irgendein Vorurteil ein Was über was wir jetzt noch nicht gesprochen haben, mit dem du gerne aufräumen würdest?
00:59:54: Oder waren das so die Gängigen.
00:59:56: Es war schon ein sehr wichtiges, glaube ich, das mit den Kindern mal aufzuklären.
01:00:03: Was noch wichtig ist ... Sie darüber haben ja ganz viel gesprochen, deswegen ist es eigentlich obsolet.
01:00:09: Aber manche denken, ah, es geht hauptsächlich ums Unterrichten in elementarer Musikpädagogik und das auch quatschen.
01:00:15: Das hast du ja ganz ausführlich erklärt!
01:00:18: Genau, es geht nicht nur ums Unterricht.
01:00:20: Man bekommt sowohl eine pädagogische als auch künstlerische Ausbildung und ich kann danach in beide Bereiche gehen.
01:00:27: Ja das ist halt auch so mega an diesem Studiengang?
01:00:29: Super
01:00:29: vielfältig!
01:00:31: Also du wirst wirklich als Musikerin ausgebildet und dazu hast du noch ne richtig gute pädagogische Ausbildung.
01:00:37: Du hast einfach dieses beides.
01:00:40: Du hasst diese
01:00:41: große Bandbreite einfach an.
01:00:43: Sachen die du danach machen kannst auch.
01:00:47: danach machen.
01:00:48: Gibt es mir das richtige Stichwort an?
01:00:50: Was kann man denn eigentlich so damit beruflich später machen mit elementarer Musikpädagogik, was bietet sich dann da so an?
01:00:57: Hast du schon eine Idee für dich vielleicht?
01:00:59: oder also man musste jetzt ja noch nicht haben?
01:01:02: Es bietet wie gesagt sehr viel an!
01:01:04: Man kann ne Festanstellung sehr einfach bekommen an der Musikschule wenn man das gerne möchte weil Wir sind auf jeden Fall gesuchte Kräfte.
01:01:13: In der Branche Musikpädagogik wird viel gesucht, man kann auch neben dem Studium schon viel in der Brange arbeiten und Praxisgruppen haben oder auch Einzelunterricht.
01:01:28: Man muss das ja nicht Vollzeit machen.
01:01:31: Man kann es vielleicht zum Beispiel nur Teilzeit machen was ich jetzt bei mir als Möglichkeit sehe als Musikerin arbeiten und eine Band haben zum Beispiel.
01:01:41: Ich könnte mir aber auch gut vorstellen, viel Gesangsunterricht zu geben weil mir das einfach mega Spaß macht.
01:01:46: ich merke es ist total mein Fach.
01:01:48: Und da die verschiedenen Methoden der EMP so ein bisschen zu nutzen Das finde ich glaube ich ganz cool.
01:01:55: dass is was was man auf jeden Fall machen kann.
01:01:58: und nebenbei kann man auch noch so Projekte planen wie jetzt zb sowas mit dem EMP-Mobil.
01:02:06: oder ein Kommilitone plant gerade ein Konzert, wo er das Publikum so weit wie möglich versuchen will zu involvieren.
01:02:15: Sehr interessant!
01:02:16: Ich nehme auch am Freitag mit teil.
01:02:17: ich bin sehr gespannt, wie das Publikum auf die verschiedenen Fragen, die er stellt und Aufgaben reagiert.
01:02:24: Er will dann zum Beispiel einen Beat bauen mit einer Loop Station aus vier Gegenständen, die das Publiquem ihm gibt.
01:02:33: Ach krass.
01:02:34: Und das haben wir ausprobiert letztes Mal in der Probe und es hat wirklich funktioniert.
01:02:37: Und dann kommt dann der Song raus, den wir machen wollen?
01:02:41: Also man kann auch solche Projekte planen...
01:02:43: Ja!
01:02:43: Und eben so eine Verbindung wie du gesagt hast.
01:02:45: Man kann ja eine Selbstständigkeit haben wo man dann ein Projekt hat ob's mit einer Kita ist oder ...mit einem Konzerthaus oder mit einem Theater und kann dann ja parallel vielleicht noch ne Anstellung haben in einer Musikschule.
01:02:57: So, du hattest schon so vorgeschlagen.
01:02:59: Richtig!
01:03:00: Da sind die Möglichkeiten wirklich unbegrenzt.
01:03:03: so viel und so ein breites Spektrum, was man damit machen kann.
01:03:07: Ja
01:03:07: riesiger Bereich erwachsenen Bildung wo man sich auch unterschiedlich positionieren kann?
01:03:11: Genau!
01:03:13: Und wie gesagt selbstständig oder mit Festanstellungen das finde ich auch noch mal offen und es finde ich gut weil man sich da doch am Anfang vom Studium noch nicht so sicher ist.
01:03:22: Mhm ja und muss man ja auch nicht sein.
01:03:24: Das gilt für alle Studiengänge über Praktika in der vorlesungsfreien Zeit immer gut rausfinden.
01:03:29: sowas gefällt mir eigentlich.
01:03:31: was will ich da machen?
01:03:33: Ja, man merkt daran einfach.
01:03:35: Es sind so viele unterschiedliche Optionen was man mit dem Fach hat und also ich wusste schon vorher dass es ein richtig richtig tolles fach ist.
01:03:43: deswegen habe ich mich auch sehr auf diese Aufnahme gefreut Und das ist ein kleines unbekanntes facht.
01:03:48: wegen freue Ich mich auch, sehr dass wir das jetzt im podcast haben dass da vielleicht ein paar leute drauf kommen.
01:03:53: Ich
01:03:53: kann es sehr empfehlen,
01:03:55: für jeden der Bock auf Musik hat.
01:03:58: Und damit sind wir auch am Ende unserer heutigen Folge.
01:04:01: Hannah ganz, ganz großes Dankeschön, dass du heute da warst und mit mir über dieses Fach gesprochen hast.
01:04:07: Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, mit dir die Folge aufzunehmen.
01:04:10: Danke!
01:04:10: Danke, mir hat's auch mega Spaß gemacht.
01:04:14: Ja...und dann würde ich zu euch liebe Hörerinnen sagen wenn ihr Fragen habt schreibt uns gerne eine E-Mail an zsbatoni Mainz.de.
01:04:24: Und
01:04:24: wenn euch unser Podcast gefällt, dann empfehlt uns doch gerne weiter oder lasst uns eine Bewertung da.
01:04:30: Damit helft ihr sowohl uns als auch anderen damit wir noch besser gefunden werden
01:04:34: und dann
01:04:34: hören wir uns ja vielleicht beim nächsten Mal.
01:04:36: Ciao ciao!
01:04:37: Tschüss.
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